Die Pudelhunde vom Weidenlauf
Die Pudelhunde vom Weidenlauf  

Es gibt Babys!

 

Avalie ist Mutter! Und ich will Euch erzählen wie es ging:

Den Sonntag haben wir noch ganz gemütlich verbracht, ich war mir ziemlich sicher daß es noch etwas früh für die Geburt war. Avalie hat viel geschlafen und wollte nicht mehr so recht laufen. Sie hat noch ein bisschen gefressen, aber ich dachte mir: Sie ist gar nicht mehr so rund... sie hatte wohl schon Senkwehen.

Die Nacht zum Montag war einigermaßen unruhig, Avalie sucht immer einen anderen Platz, kommt zu mir, hechelt viel.. Wir verbringen den größten Teil der Nacht im Wohnzimmer auf dem Sofa... ich kann auch nicht so richtig schlafen. Am Morgen ist wieder alles okay, Avalie frisst ein wenig, und wir gehen vorsichtig zur Tagesordnung über. Ich habe mir nicht viel vorgenommen für den Tag, wir gehen ein bisschen raus, ich mache etwas Ordnung. Abends gehen wir noch zu den Schafen, die wollen einen neuen Salzleckstein, den schrauben wir auf der Sommerweide ab. Avalie ist dabei und sucht in der Wiese eine Spur.. sie springt ins Auto, wir machen früh Feierabend..

Vorschlafen ist nicht falsch denke ich mir, wir gehen zeitig ins Bett...

 

 

Es ist 2.45 Uhr, Dienstag der 10. November. Ich wache auf weil Avalie in meinem Bett steht! Ihre weit aufgerissenen Augen sagen "Hilf mir!" Sie gibt unablässig Pfote und hechelt stark. Ich streichel ihren Kopf und versuche sie zu beruhigen: "Alles gut mein Mädchen! Du bist nicht alleine!" Sie legt sich hin, und ich sag zu ihr: "Komm mit" Sie steht brav auf, Gott sei Dank, es ist noch nicht zu spät. Ich gehe mit Ihr in die Wurfkiste, ich sitze bei ihr, und streichel ihren Kopf. Ich versuch wach zu werden, was mir nur teilweise gelingt. Wir müssen nicht lang auf die ersten Wehen warten und ich bin einigermaßen angespannt, dann geht alles ganz schnell, ein paar heftig Preßwehen und -  um 2.50 Uhr - der kleine kleine Cahil ist da! Ich reiße die Fruchthülle auseinander und wische schnell das Schnäuzchen sauber, der Kleine macht den ersten Nieser und holt Atem. Avalie nabelt souverän ab und leckt mit ihrer schön warmen Zunge eine große Portion Leben in den kleinen Mann. Er ist ganz vital und lebendig und sucht gleich nach der Milchleiste. Wir sind kaum etwas zur Ruhe gekommen, da kommt der nächste Welpe: um 3.30 Uhr erblickt die kleine Chaya ( indisch für: Mond) das Licht der Welt, dicht gefolgt von ihrer Schwester Centa, einer kräftigen Hündin, die nur fünf Minuten später geboren wird. Centa schreit wie am Spieß, ist ziemlich fit und zappelig, beruhigt sich aber schnell und läßt sich von Mamas Zunge massieren.

Auch die kleine Cia wird um eine Minute vor vier Uhr geboren, wir haben Pause, wechseln die nassen Tücher, kürzen zwei Nabelschnüre und warten auf weiter Wehen. Die kommen bald: um 4.38 erscheint der kleine Chim, er ist noch nicht mal trocken, da kommt schon sein Bruder Can (4.57) zur Welt. Ich komm kaum nach mit dem Wechseln der Tücher und denk mir: "Drei Rüden und drei Hündinnen, ein schöner Wurf! Wars das?" Avalie schaut angespannt, ich glaub sie sagt " Wart nur da ist noch was!" Tatsächlich haben wir etwas Ruhe, ich koch mir schnell einen Tee, ich friere plötzlich, werfe den Ofen an, immer ein Auge auf die Wurfkiste. Der Tee tut gut, ich werde schläfrig, da kommt um 5.59 die kleine Hündin Charlie zur Welt. Zum Glück wieder ohne Komplikationen, und eine ganze Stunde warten wir dann auf ihre Schwester, eine kräftige Hündin mit 430 Gramm, die ich Ceci (Sessi) nenne (6.58 Uhr). "Wirklich ein großer Wurf" denke ich und verliere langsam den Überblick, alles drängelt sich an Avalies Bauch. Sie legt sich auf die Seite, seufzt tief und lang. ich taste Ihren Bauch ab, alles schön weich und entspannt. Das wars dann wohl.. acht schöne, augenscheinlich gesunde Welpen, einer schwärzer wie der andere. So schöne Babys!  

  

Ich sitze in der Wurfkiste und die Anspannung fällt plötzlich ab. Draußen wird es Morgen.

Ich streichel sanft Avalie über den Kopf und gratulier ihr zu den wunderschönen acht Babys. Plötzlich ist nichts mehr wie gestern. Irgendwo hab ich gelesen, daß jedem Anfang ein Zauber innewohnt... ich muß kurz mal heulen. Ich bin dankbar, daß es eine leichte Geburt war, kein Kaiserschnitt notwendig war, kein schwieriger Transport in die Tierklinik und vor allem, daß es meiner lieben, lieben Hündin gut geht.

Ich krieg mich wieder in den Griff und denke an die Waschmaschine, auf die viel Arbeit wartet.

 

Ich habe plötzlich einen Bärenhunger und haue mir ein paar Eier in die Pfanne und mach mir einen richtig guten Kaffee... Um halb neun frage ich Avalie: "Mußt Du raus?" Sie sagt " Was denkst Du denn! " und rennt in den Garten. Sie ist noch etwas wackelig auf den Beinen, trinkt Wasser und - schnell, schnell, die Babys !!! - rennt die Treppe rauf zu ihren Kindern. Ich nutze den Moment und zähl nochmal meine acht Hundewelpen.. Halt ich hab mich verzählt, es sind neun, das kann nicht sein! Ich zähle nochmal, wieder falsch, ja Herrschaftszeiten! wieder neun Hundekinder, ich zähle nochmal und glaub es erst beim dritten Mal: unbemerkt, ich weiß nicht wann ist ganz leise ein kleines Hundemädchen auf die Welt gekommen! Ich nenne Sie "Chanda" und gebe ihr in dem Aufzeichnungen später ein Fragezeichen...in der Spalte "Zeit".

Aber damit ist der Wurf nun endlich komplett!

Neun schöne schwarze, lockige Hundekinder, die ich Euch hiermit vorstelle:

Auf den pics sind sie fünf Tage alt, haben alle an Gewicht zugenommen und schauen zuversichtlich in die Zukunft!

Ich bin Cahil.
Ich bin Chaya.
Gestatten: Centa
.. und ich heiße Cia.
Ich bin der kleine Chim und mein Bruder heißt
Can, ein kräftiger Rüde!
Charlie, eine Hündin!
Ich bin Ceci (Sessi), ein Kraftpaket!
Und ich die kleine Chanda, die zwischendurch unbemerkt geborene...

Kontakt: 

Rufen Sie einfach an unter

Telefon: 

0049 6745 1839905

Mobil: 

0160 84 23 606

 

 

 

DruckversionDruckversion | Sitemap
© Pudelzucht vom Weidenlauf