Die Pudelhunde vom Weidenlauf VDH-Großpudelzucht im Hunsrück www.Pudel-vom-Weidenlauf.de
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Welpentagebuch Malin 2020

Das Welpentagebuch mußt Du von unten nach oben lesen, der neueste Eintrag steht also ganz oben! 

27.11.2020

Auch heute waren wir mit den Welpen bei strahlendem Sonnenschein in den Hunsrückwiesen! Alle hatte viel Spaß und jede Menge neue Gerüche in den Wiesen. Mamma Malin hat mit ihren Kindern gespielt, und jetzt, da sich keine Milch mehr hat und ihr die Welpen nicht mehr so arg zusetzen wie noch vor zehn Tagen hat sie - so scheint es - richtig viel Freude an ihrem Nachwuchs! Hier ein paar Bilder! Solange die Hundekinder sich bewegen macht ihnen die Kälte (-4 Grad heute früh) nichts aus. Nur sollen die Pudel - und das gilt auch für die erwachsenen Hunde - nicht bei Frosttemperaturen lange im Kalten liegen. Für die Welpen ist ein zwanzigminütiger Ausgang am Anfang vollkommen ausreichend. 

 

...wow...war da eine Maus? auf jeden Fall duftet es verführerisch! Der kleine Hundekörper ist ganz und gar angespannt! So viel Neues in der Wiese! 

... Uwe hat Malin gerufen und alles rennt Mama hinterher! Wir haben wirklich viel Freude an den Pudelkindern! Zum Glück gibt es jede Menge stille Wiesen in unserer nächsten Umgebung, so daß die kurzen Autofahrten immer mit tollen Erlebnissen für die Kleinen verbunden sind. Und die Sonne kurbelt den Vitamin-D-Stoffwechsel gehörig an! 

25.11.2020

Und wieder ein wichtiger Tag im Leben der kleinen Weidenläufer! Heute war unser Zuchtwart zu Besuch und hat unsere Welpen nach den Richtlinien des VDH "abgenommen"- wie es in der Züchtersprache heißt. Da wurde hinten gezupft und vorne gemessen, die Aufknöchelung der Pfoten beurteilt und die Rückenlänge ermittelt. Ohrleder und Ohrenstellung und so weiter und so weiter.

 

Am Ende kam dann ein ganz passables Ergebnis heraus und wir alle waren mit dem schönen sonnigen Tag zufrieden. Nebenbei haben auch wir einiges Neues aus den Züchterkreisen erfahren. Heute abend haben alle Hundekinder noch eine schöne Mahlzeit Ziegenlamm mit Gemüse verdrückt und schlafen jetzt.

 

Auch wir sind müde, und so bleibt uns nur, Euch noch einmal unsere acht Welpen im Bild zu zeigen! Alle entwachsen dem Babyalter zusehens!

Der ruhige, ausgeglichene Rüde Gaspar macht den Anfang, seine cremefarbenen Ohren werden später reinweiß werden.

Gina, eine schöne junge Hündin mit ausgeglichenen Proportionen und einem ganz lieben Wesen!

Gisa, die ihrer Schwester Gina zum Verwechseln ähnelt.

Auch die kleine Giulia hat sich ganz schön herausgemacht!

...und unser kleiner Gustav - vergleicht mal das Bild auf der Introseite -  hat sich zu einem wirklich wunderschönen, prächtigen Junghund entwickelt!

Und Goliath macht seinem Namen alle Ehre! Er wird ein schöner, stolzer Rüde werden!

.. sein Bruder Golo steht ihm in nichts nach! Er ist, glauben wir, ein ganz schlauer kleiner Mann, denn er trickst uns abends regelmäßig aus, wenn er ins Bett muß!

.. und Gretl macht den Schluß. Sie ist die größte der vier schwarzen Hündinnen. Wir werden sehen ob es so bleibt!   

24.11.2020

Ein weiterer Schritt zur Selbständigkeit unserer Hundewelpen ist getan: Gestern hatten wir Besuch von unserem Tierarzt, der den Wurf untersucht hat und jedem kleinen Hundekind sein Gesundheitszeugnis ausgestellt hat.

 

Keiner der Welpen weist Anzeichen von Krankheit auf, und alle konnten geimpft werden. 

 

Heute morgen können wir sagen, daß Alle die Impfung gut verarbeitet haben, die Welpen hatten

- wie immer morgens - einen Riesenhunger:

Ein Kilo Seelachs mit Gemüse und Kartoffeln waren in Windeseile vertilgt! Und Seefisch ist natürlich besonders gesund! Der Appetit der Kleinen war für uns beruhigend. 

Wir hatten allerdings noch niemals bei früheren Würfen eine negative Reaktion auf die erste Impfung. 

Letzten Freitag haben alle Welpen vorbereitend auf die anstehende Impfung auch ihre dritte Wurmkur erhalten. Auch hier haben wir keine Infektion mit Spulwürmern festgestellt. Wir verwenden für die Welpen ein gut verträgliches Mittel.

Es wird gut vertragen und hat eine verlässliche Wirkung gegen Spul- und Hakenwürmer. Bandwürmer und deren Larven werden von dem Mittel nicht erfasst, was aber ohne Bedeutung ist, denn Bandwürmer benötigen einen Zwischenwirt (Maus). Ohne daß die Welpen Mäuse fressen, ist eine Infektion also nicht möglich. Und Mäuse stehen definitiv nicht auf unserem Speisezettel!  

... für morgen ist nun der Besuch des Zuchtwarts unseres dem VDH angeschlossenen Zuchtverbandes geplant. Wir freuen uns schon auf diesen Termin, der immer sehr spannend ist! Wir finden ja die Hundekinder wunderschön, eine fachmännische, externe Beurteilung ist aber natürlich wichtig auch mit Blick auf die Pudelzucht ganz allgemein. 

 

Zu diesem Termin werden alle Hundekinder zum ersten Mal ganz leicht gebürstet und das Fell im Gesicht wird etwas gekürzt. Das Gleiche gilt für die Füßchen und den Popo (Ganz wichtig! Hier darf nichts verkleben, das kann sehr gefährlich werden! Also habt bitte ein besonderes Auge auf die Analregion der Welpen und kontrolliert, ob er sein Geschäft machen kann!)

 

Durch diese erste Fellpflege haben die neuen Besitzer der Welpen einige Wochen Ruhe und alle Familienmitglieder können sich stressfrei an den kleinen Wicht gewöhnen.

Wir gehen bei dem ersten Kürzen des Fells an den genannten Stellen natürlich sehr behutsam vor, damit die Welpen uns dieses erste Scheren nicht übel nehmen!

...und für uns ist der Verlust des "Babygesichts" der Welpen auch wieder ein klein wenig mit Wehmut verbunden, denn es zeigt uns, daß die gemeinsamen Tage gezählt sind und der Abschied naht...

 

Wir bitten noch einml alle zukünftigen Besitzer darum, doch recht umsichtig mit den kleinen Sensibelchen umzugehen! Wie schnell kann man so ein kleines Geschöpf verbiegen und einschüchtern! Also: Alles mit Bedacht und vielen guten warmen Worten! Die Welpen wissen ja anfangs gar nicht, warum irgendetwas mit ihnen geschehen soll! Ihr seid Ihnen haushoch überlegen! Wir bitten ganz ernsthaft, die kleinen Hundepersönlichkeiten zu respektieren! (Das sollte man auch so manchem Tierarzt sagen... )

 

Ein gutes Zeichen für eine ausgeglichene Stimmungslage der Welpen ist ihr Spielverhalten: 

Solange die Welpen freudig um uns herumalbern, ist die Welt für sie in Ordnung! Stellen sie das Spielen ein, sind sie müde oder etwas stimmt nicht. Oder - sie haben sich eben noch nicht an ihr neues Zuhause gewöhnt!

... fröhlich rennt die schwarze Giulia mit dem gerade erbeuteten Knotenhandtuch auf uns zu... kleine Giulia, wir wünschen Dir alles Glück dieser Welt in Tübingen! 

22.11.2020

...Ausflug!... so langsam heben sich die Bäuchlein vom Boden! Denn es sollen ja einmal Großpudel werden! ... Der kleine Gaspar steht doch schon da wie ein Großer, oder? (ganz rechts, der weiße ist Gaspar)

 

Neues von den Pudelwelpen! Die Welpen haben sich alle ganz prima entwickelt, sind gesund, haben guten Appetit und so können wir der ersten Impfung am Montag gelassen entgegensehen. Vorbereitend haben wir am Freitag die dritte Wurmkur gegeben, und auch diese haben die kleinen Hunde ohne Anzeichen von Unwohlsein vertragen. 

Natürlich ist der Welpenauslauf zuhause bei uns im Hof begrenzt, obwohl er viel mehr Spiel- und Aktionsfläche bietet als der kleine Auslauf im Haus. Wir haben deshalb wie bei jedem unserer Würfe begonnen, den kleinen Hunden die Welt zu zeigen!

 

Heute waren wir - nachdem das Autofahren über kurze Strecken schon problemlos klappt - mit der ganzen Hundefamilie auf einer großen Wiese vor dem Dorf. Wir haben eine abgeschiedene Lage gewählt, damit uns kein fremder Hund überrascht: Acht kleine Welpen dann zu handeln kann schwierig werden! Außerdem wissen wir nicht, wie Mama Malin auf fremde Hunde reagiert, wenn ihre Welpen bei Ihr sind.

Alle hatten viel Spaß und haben die frische Luft - leider ohne Sonne heute - genossen! 

Hier ein paar Bilder:

...überrascht von der ungewohnten Weite haben die kleinen Hunde ausgiebig in der Wiese geschnüffelt und sicherlich neue Eindrücke gewonnen! Wir hatten das Gefühl, sie hatten viel Freude! Mama Malin hat ihnen noch einen schnellen Schluck aus der Milchbar spendiert und dann freudig mit ihnen getobt! 

...ein Ruf und alle Welpen sind da! Ach, wenn das nur so bliebe!

 

Es kommt bald eine Zeit mit vielen "Pfui" und "Nein"! Denn in unserer modernen Welt muß so ein kleiner "Landhund" sich erst einmal zurechtfinden! Bisher bestand das Leben ja nur aus Spielen, Schlafen, Fressen, und Kuscheln mit den Lieblingsmenschen. Wir bitten alle neuen Besitzer, nicht nur zu tadeln, sondern den oder die kleine Hundepersönlichkeit mindestens genauso oft liebevoll zu bestätigen! Es liegt ein wenig in der Natur des Menschen, daß Wohlverhalten oft wortlos hingenommen wird. Wird aber zu oft getadelt wird der Hund scheu und unzugänglich. Jeder muß hier seinen Weg finden! Sicherlich kostet es manchmal Überredungskunst, wenn der fünf Monate alte kleine Lümmel nicht mehr ins Auto einsteigen möchte! Da hilft nur: Im Haus an die Leine und an der Leine ins Auto bringen! Man kann manche Situationen einfach umgehen, damit man die Kleinen  nicht so oft Maßregeln muß! 

19.11.2020

Heute wollen wir Euch eine wirklich beeindruckende Gegenüberstellung präsentieren! Wir vergleichen das Bild vom Wiegen des einen Tag alten Hundebabys Golo mit einem aktuellen Bild von gestern! Wohlgemerkt: Es ist die gleiche Waage! Wir haben einige Schwierigkeiten, die lebhaften Hundekinder auf der Waage auszuballancieren; zum Glück müssen wir nur noch zweimal in der Woche wiegen! Seht selbst: 

... am 28.September 2020 wog Baby-Golo 395g...

... und hier, mit siebeneinhalb Wochen wiegt der kleine Golo schon beinahe 5 Kilogramm! Und spielt schon fast Fußball mit der Waage! Einige Sekunden nach diesem Bild flog die Waagschale in hohem Bogen vom Tisch! 

 

Wenn Ihr den Junghund wiegen wollt, könnt Ihr das natürlich beim Tierarzt tun, aber wir machen es auf die Haushaltsmethode: Ihr wiegt Euch selbst auf Eurer Personenwaage, notiert das Gewicht, und nehmt dann das Hundekind auf den Arm. Dann stellt Ihr Euch mit ihm auf die Waage. Die Differenz der beiden Gewichte ist das das Pudelgewicht. So habt Ihr einen Überblick über die Entwicklung des Junghundes. 

 

Hier im Überblick die aktuellen Gewichte der Pudelbande (19.11.2020):

Gretl, Hündin schwarz, 4620g

Giulia, Hündin schwarz, 3630g

Gustav, Rüde weiß, 4405g

Gina, Hündin schwarz, 4100g

Gisa, Hündin schwarz,4050g

Goliath, Rüde schwarz, 4590g

Gaspar, Rüde weiß, 4430g

Golo, Rüde schwarz, 4810g  

 

18.11.2020

Hier nun die versprochenen Bilder der ersten Auto-trainingsstunden! Um den Welpen die Gewöhnung an das Autofahren zu erleichtern, fahren wir mit jedem von ihnen einige Male kurze Strecken. Es hat sich herausgestellt, daß dadurch die Fahrt bei der Abholung durch die neuen Besitzer erheblich  besser vertragen wird. Heute sind wir zum dritten Mal mit den Kleinen eine kurze Strecke gefahren, und wir hatten das Gefühl, es klappt schon ganz gut!  

Gustav schaut noch ein bisschen sparsam aus dem weißen Fell, während seine Brüder Goliath und Golo neugierig die fremde Welt mustern...

... wichtig ist, den Hundekindern durch ruhiges Verhalten Sicherheit zu vermitteln. Sind wir aufgeregt, merkt das der Welpe sofort.

Uns fällt es leicht, ruhig zu bleiben, denn es ist ja nicht der erste Wurf, den wir auf das Leben vorbereiten! Für die ersten Autofahrten gilt: Kurze Strecken möglichst häufig bei Tageslicht fahren. Nachts haben alle Welpen Angst vor den Scheinwerfern. Mußt Du nachts mit Deinem Hundekind in den ersten Tagen fahren, ist es vielleicht gut, wenn ihr zu Zweit seid. Dann kann die zweite Person den oder die Kleine beruhigend auf dem Schoß streicheln. Handtuch nicht vergessen, es kann doch vorkommen, daß dem Hundekind noch übel wird... Und noch ein Hinweis: Bitte viel langsamer durch die Kurven fahren, als Du es bisher gewohnt bist! Sonst gibts meistens recht schnell eine Quittung! Wir haben uns anfangs immer gegenseitig ermahnt: "Hundekurven fahren!" 

... auch Gisa und Gina machen ihre Sache ganz gut! 

17.11.2020

Und schon wieder sind vier Tage seit dem letzen Update vergangen! Wir hatten am Wochenende wieder Besuch der neuen Besitzer unserer Welpen. Natürlich mußten viele Fragen beantwortet werden, und wir alle hatten viel Freude an den kleinen frechen Wichten! Alle haben sich zu selbstbewussten, verspielten und aktiven Pudelkindern entwickelt und können bald in ihr neues Leben starten!

 

Wir wurden gebeten, noch eine Information bezüglich der Ernährung der Welpen nach dem Umzug ins neue Zuhause zu geben. Dazu hatte ich mich mit dem Gedanken getragen, eine Dosenfutterempfehlung hier einzustellen; (Trockenfutter kommt in den ersten Monaten wirklich nicht in Frage!)... für diejenigen, die sich doch mit der Frischernährung der Hundekinder überfordert fühlen. Ich habe dazu die Webseiten der einschlägigen Futtermittelverkäufer studiert und bin ein ums andere Mal wieder erschreckt von der Vielzahl der angeblichen Spezialfuttersorten für die einzelnen Hunderassen. Meine Meinung dazu: Hier wird mit der Angst des Kunden, etwas falsch zu machen, viel Umsatz gemacht. Wie unsymphatisch!

 

Ich habe mich gegen die Empfehlung eines der vielen hundert Fertigprodukte entschieden. Wer trotzdem ein Fertigfutter verwenden möchte wird seine eigene Wahl treffen und sich gegebenenfalls von den süßen Argumenten der oft erschreckend ahnungslosen Verkäufer im Tierladen überzeugen lassen. Von Moral und Ethik ganz zu schweigen. Ich frage mich, ob Känguruhfleisch aus Australien wirklich ein gutes, nachhaltiges Futter für unseren Hund ist.

... und wenn es doch Dose sein soll:  Bitte stellt die Welpen im Verlauf einiger Tage auf das betreffende Futter um, indem Ihr zunächst kleine Portionen des neuen Futters unter das alte Futter mischt. 

Ich kann nur noch einmal meine Fütterungsempfehlung für die ersten Tage darstellen: 

Pro Tag frißt der 9 Wochen alte Welpe ca 350 bis 450g Frischkost: Das ist jeweils:

 

350 g frisches Fleisch (Geflügel, Rind, gekochtes Schwein, Ziege, Schaf)Probiert es mal, Ihr schafft es garantiert, dreimal 500g Suppenfleisch vom Rind einzukaufen! 

plus 50 g püriertes rohes Gemüse (Möhren, Fenchel, Kohlrabi und immer ein Stückchen Apfel ...) unter die nußgroßen Fleischstücke gemischt

plus 50 g Nudeln oder Reis oder Kartoffeln, alles mit einer Prise Salz gekocht) 

plus eine Messerspitze Knochenmehl und eine Messerspitze Seealgenmehl, dazu ein halber Teelöffel Leinöl.

Ein- bis zweimal in der Woche ein rohes Eidotter, 

und gern auch Knorpelstücke. (Swanie Simon: BARF, kostet 5,00 Euro, kann man im Net bestellen) 

 

Das Gemüsepüree (schmeckt ganz lecker!) kann man für eine Woche machen und jeweils für 3 Tage einfrieren bzw. im Kühlschrank lagern. 

 

Die Gesamtmenge verteilt Ihr bitte auf 3-4 Mahlzeiten. Und die Erste bitte nicht erst um acht Uhr Morgens! Kleine Welpen haben um sechs Uhr Hunger!  Als erste Leckerchen empfehle ich noch einmal winzige Stückchen Emmentaler. 

 

Reicht die Menge für meinen Hund? Nicht ganz leicht zu beantworten! Denn der Beutegreifer Hund (genetisch eben doch noch fast ein Wolf!) kann Leckeres immer essen... bis zum fünffachen seiner "normalen Futtermenge"!

 

Also: Frage: "Mein Hund hat immer Hunger! Was soll ich tun?" Antwort: "Das ist ein Normalzustand!! Solange er nicht rappeldürr durch die Küche klappert ist das nicht schlimm! Und das passiert in Deutschland auch eher selten bis gar nicht! 

Es gibt ganz einfach keine ganz genaue Anweisung für eine richtige Futtermenge!

Als Anhaltspunkt spielen wir folgende Situation durch:

1. Fallbeispiel: 

Unser Hund geht vom noch gefüllten Napf weg: Futtermenge bei der nächsten Fütterung um ein Drittel reduzieren. Nächste Fütterung frühestens nach 4 Stunden! 

2. Fallbeispiel: 

Unser Welpe versucht permanent und aufgeregt unser Gesicht zu erreichen und uns die Wangen heftig zu lecken: Hunger! Wir lange ist die letzte Fütterung her? Vielleicht doch die Futtermenge pro Mahlzeit leicht steigern! Und obige Mengen gelten nicht mehr für den halbjährigen pubertären Windhundpudel!  

 

Wir haben oft Anfragen von Hundehaltern, die traurig sind, weil ihr Hund dies oder das Leckerli nicht mag oder ablehnt bzw. liegenläßt. Wir sehen dann meistens: Der kleine Kerl hat ein ganz gewaltiges Speckpolster auf den Rippen und den Hüften! Ein gesunder, aktiver Pudel ist dünn! Und frisst dann meistens alles, was wir ihm geben. 

 

Das wars für heute, morgen gibt es Bilder vom Autofahrtraining!

13.11.2020

Ein Update aus dem Hundekindergarten! Alle Welpen sind wohlauf und wieder ein ganzes Stück gewachsen. Sie wiegen etwa dreieinhalb Kilogramm und haben sich zu kleinen Wirbelwinden entwickelt. Zwar wird auch noch ausgiebig nach den Mahlzeiten geschlafen, aber dazwischen verbringen die Hundekinder ihre Zeit mit Entdecken, Toben, Raufen, Rennen und Beute machen! Die Beute sind natürlich die Spielzeuge, die erobert werden und die auch schon mal den Geschwister aus dem Mäulchen gestohlen werden. Es geht langsam nicht mehr so manierlich zu, und wir sind froh, daß wir an der Küchentür den Welpenauslauf haben, denn die Hundekinder brauchen jetzt frische Luft und Platz, um sich weiterzuentwickeln. Gustav, Gretl, Gisa, Gina, Giulia, Gaspar, Goliath und Golo kennen uns ganz genau, hören sofort auf ihren Futterlockruf und begrüßen uns stürmisch und voller kindlicher Freude. Da geht einem direkt das Herz auf! Das stille Leuchten,  daß die Welpen in den ersten vier Wochen ausstrahlen, ist stümischer Zuneigung gewichen! Wir lieben diese Momente und wissen nicht, wen wir zuerst abliebeln sollen! Jeder für sich ist etwas ganz besonderes! Ein klein wenig Wehmut schleicht sich schon jetzt in unsere Herzen, denn die letzten vierzehn Tage der Welpenaufzucht sind angebrochen! 

 

Auch die Mahlzeiten werden in Windeseile heruntergeschlungen: Der Nachbar könnte ja mehr bekommen als man selbst! Nach wie vor gibt es die Fleischmahlzeiten immer aus der Hand; so sehen wir täglich, daß alle Welpen genug Nahrung bekommen. Heute gab es zum erstenmal Hühnerkarkassen mit Hühnerhälsen. Diese lieben alle kleinen Hunde besonders und sie sind hervorragend geeignet, den Calciumbedarf zu decken. Einige Momente haben wir eingefangen:  

 

...Hühnerteile muß man gut kauen! Sie müssen beim verfüttern so groß sein, daß vor allem die unerfahrenen Welpen sie nicht am Stück herunterschlingen können. Also nicht aus falscher Fürsorge kleinschneiden! Für das Zerkleinern haben die Hunde Zähne!  Naürlich gibt es Knochen niemals gekocht oder gebraten. Nur roh sind sie gut verdaulich und weich. 

"... hey, komm, Du schaffst das doch gar nicht!" Gaspar klaut gleich der kleinen Giulia ihren Hühnerhals! ...

10.11.2020

Oh, schon wieder ein paar Tage vergangen! Wir hatten am Samstag und Sonntag noch einmal kurz Besuch für die Hundekinder und natürlich jetzt alle Hände voll zu tun, um die kleinen Pudel ordentlich zu versorgen und zu beschäftigen. Mutterhündin Malin säugt nur noch sporadisch, so daß auch der Appetit und die Futtermenge ganz genau überwacht bzw. überlegt geplant werden müssen! Denn jetzt ziehen die Welpen 90% ihrer Energie aus dem Futter, das wir ihnen geben. Alle haben wieder gut an Gewicht zugelegt und sind mittlerweile an Ziegenfleisch, Rindfleisch, Hühnerfleisch und Fisch gewöhnt. Natürlich fressen auch alle den Gemüsebrei, der mit dem Fleisch zusammen gegeben wird. Nach wie vor gibt es alle Fleischmahlzeiten aus der Hand, und die Welpen kennen ganz genau unseren Indianerfutterruf! Alle haben eine ganz enge Beziehung zu uns aufgebaut. 

Ich versuche einige Bilder hochzuladen: 

Nach dem Fressen und anschließendem Spiel wird ausgiebig geschlafen! Alles liegt kreuz und quer! Mittlerweile wiegt die Summe der Welpen schon fast 25 kg! Alle sind wirklich gut entwickelt und das Wachstum ist weiterhin stürmisch! 

... manchmal entscheidet sich im Bruchteil einer Sekunde, ob die Beziehung paßt... ich glaube hier haben beide Herzen "Ja" gesagt! 

Viel Spaß hatten die Welpen mit Tante Daisy im "Küchenauslauf"! 

5.11.2020

Heute waren die Hundekinder schon viel selbstsicherer in ihrem kleinen Welpenauslauf im Hof! Aufregend war es trotzdem, zumal es noch eine leckere Mahlzeit draußen gab. Ziegenkeule mit Gemüse! Hier ein paar schöne Bilder von heute: 

Emelie (aus dem Wurf 2019) mit ihren beiden kleinen Brüdern Gaspar und Gustav! Gustav (ganz links) ist ganz begeistert von seiner großen Schwester und fordert sie zum Spielen auf!

Hey! Wir haben ein großes wildes Tier mit Fell erlegt! Herrchen sagt zwar Wolldecke, aber wir glauben es ist eine gefährliche Beute! 

... und so dreissig bis vierzig Häufchen kriegen wir auch schon ganz gut hin! (Schön geformt sagt Herrchen, er glaubt daß wir gesund sind... ts ts ts... das wußten wir schon lange!) 

...noch etwas ängstlich vor der Höhe schaut Gaspar von dem alten Futtertrog herab. Sprünge sind in diesem Alter für die Welpen noch sehr gefährlich. Keinesfalls dürfen sie alleine Treppen gehen oder etwa vom Sofa oder Stuhl springen! Das kann zu schweren Verletzungen führen! Allerdings müssen Sie auch ihre Erfahrunge machen, und deshalb gilt: "Wo man allein raufkommt, da kann man auch allein runter!" (Alle Hundekinder sind furchtsam, trauen sich nicht in dunkle, fremde Räume, und wollen auch nach Einbruch der Dämmerung das Haus oft nicht mehr verlassen! Auch vor der kleinsten Treppenstufe haben sie Angst. Sie können dann ganz herzzerreißend weinen!  Bitte zwingt das Hundekind nicht, sondern übt durch häufiges Heranführen an Neues, dann klappt es auch bald!)

Und sagt nicht: "Das ist aber ein Schisser!" Viele Verhaltensweisen haben ihren Sinn. So dürfen Welpen der Wildhunde auf keinen Fall schadlos fremde, dunkle Wurfhöhlen betreten! Dort besteht für sie Lebensgefahr! Woher sollen sie also in unserer zivilisierten Welt wissen, daß in dem dunklen, fremden Hauseingang nicht eine große fremde durchaus wütende Mutterhündin liegt? 

 

Die Aufzucht eines Hundekindes braucht in jedem Fall viel Zeit! Ich erinnere mich an mein erstes Hundekind.... Der kleine Body - ein zugegeben sturer Shiba-Inu-Welpe war gerade acht Wochen alt...  noch nicht leinenführig und fand das Ding an seinem Hals ganz furchtbar schrecklich. Ich hatte Urlaub und wollte mit ihm zum Schuster gehen... Der 500 meter weite Weg vom Parkplatz bis zum Schuhmacher hat gefühlt zwei Stunden gedauert! Und dann wollte der kleine Body partout nicht in den dunklen Laden hinein! Das kann ja was werden dachte ich... Es ist dann doch eine ganz tiefe Freundschaft geworden, die fast 13 Jahre lang anhielt...

 

...über den Hunsrück zogen heute mehrere tausend Kraniche! In jedem Herbst ein schönes Bild. Die Hunsrücker nennen sie "Haargänse"

04.11.2020

Alles gesund, alles wächst und gedeiht, nur ich war beim Zahnarzt und bin leicht gebeutelt! Deshalb nur ein kurzes Update: 

Die Sonne war herrlich heute, und so haben wir den Welpenauslauf von allen gefährlichen Dingen befreit, Blumentöpfe fortgeräumt und alles noch einmal gründlich mit dem Gartenschlauch ausgespritzt. Dann durften die acht Pudelkinder zum erstenmal in den Auslauf im Hof! Praktisch, daß dieser gleich neben der Hintertür an der Küche liegt, so daß wir immer alles im Blick haben! 

Alle acht Welpen haben die Sonne genossen, waren freudig erstaunt und sind ganz neugierig in der ungewohnten Weite des Raumes - sie kennen ja bisher nur ihre Wurfkiste mit dem kleinen angeschlossenen Auslauf - herumgehopst. Wir hatten viel Spaß beim Zuschauen! Seht selbst: 

... noch ist das eiserne Schweinchen größer als die Hundekinder, aber das ist nicht mehr lange so! ...

... in wenigen Monaten lehre ich alle das Fürchten!...(nimmt dem kleinen Goliath noch niemand ab!)

..Küsschen, Küsschen!...

01.11.2020

Nur ein kurzes Update heute: alles wächst und spielt und schläft, also alles in Ordnung in der Kinderstube. Die "Zeit der blauen Teller" ist für uns vorbei, denn die Welpen fressen jetzt besser aus dem Welpenring, einem ringförmigen Napf, in den die Hundekinder nicht so leicht hineinsteigen können. Hier ist die ganze Bande bei der 16-Uhr- Mahlzeit: 

...die kleinen Damen und Herren haben sich bei Tisch sogar farblich sortiert...

Und auch die kleine Giulia hat gut an Gewicht aufgeholt! Das freut uns natürlich, war sie doch immer die kleinste der Hündinnen! 

31.10.2020

Gestern nachmittag haben alle unsere Hundekinder wieder einen großen Schritt in Richtung Selbständigkeit getan: Hunger, Unruhe und Quengeligkeit haben uns gezeigt, daß der richtige Zeitpunkt für die erste "ordentliche" Hundemahlzeit gekommen ist! Ich hatte schon am Morgen rohes Rindfleisch mit Knorpel aus dem Gefrierschrank genommen, dies hatte dann am Abend Zimmertemperatur (ganz wichtig, sonst gibt es eine Magenerkältung!) Dazu gab es Kartoffeln und Möhren, in diesem zarten Alter beides zerdrückt und die Kartoffeln natürlich gekocht. Alle Welpen haben mit Begeisterung in Rekordzeit die Teller leergemacht! Wir hatten viel Freude beim Zusehen!

 

Wieder ganz wichtig war, die Welpen nicht bis zur völligen Sättigung abfüttern, das überlastet die jungen Tiere mit ihrem weichen Knochenbau. Hier ist also einmal mehr eine gewisse Erfahrung gefragt. ("Geht der Hund vom vollen Teller, war es eindeutig zuviel: Die nächste Mahlzeit wird deutlich geringer bemessen.")

 

Erwachsene Hunde als Abkömmlinge der Wölfe sind opportunistische Fresser, das heißt: Sie kennen kein Maß und fressen solange Futter vorhanden ist. Dies gilt etwas weniger für den erwachsenen Pudel, der durchaus mäkelig sein kann, aber doch für die Welpen in der Kinderstube, sie sind futterneidig.

 

Natürlich wurde das Fleisch mit einem Quantum Knochenmehl, Spurenelementen und Öl angereichert.

Die Welpenaufzucht darf in diesem Alter (noch keine fünf Wochen sind die Hundekinder alt!) niemals mit Trockenfutter erfolgen: Die Welpen sind an ein Saugen und Schlürfen gewöhnt (Muttermilch und Brei) und könnten die kleinen harten Kugeln leicht einatmen. Das kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Wir lesen manchmal in Verkaufsanzeigen für Hundewelpen, die gerade einmal acht Wochen alt sind: "... und frißt sogar schon Trockenfutter!" Mit einem doch bitteren Lächeln fragen wir uns dann: Ist das eine Leistung? Oder muß der Welpe mit acht Wochen schon "praktisch und effizient" um jeden Preis sein?

Hier noch ein Bild vom Fest der ersten guten Fleischmahlzeit und der abendlichen Beschäftigung mit den Hundekinder: 

... viel ist nicht mehr zu sehen, der Teller war gleich leer!

...Gaspar und Gustav haben eine alte Spielzeugente für sich entdeckt! Täglich frisch gewaschen bleiben die Spielzeuge lange attraktiv. Wir haben eine ganze Kiste voll, damit immer wieder etwas Neues den kleinen Welpen eine Beschäftigung bietet. 

.. alles will kuscheln! Wir auch! ... Ganz wichtig für das Vertrauen, daß die Welpen in diesem Alter zu dem ja an sich artfremden Wesen "Mensch" gewinnen müssen.

30.10.2020

Heute und gestern abend haben nun alle Pudelkinder die Hürde aus der Wurkiste in ihren kleinen ersten Auslauf genommen! Jetzt haben sie mehr Platz zum Spielen und ausreichend Bewegungsfreiheit. Für den Aufenthalt im Freien sollen sie aber noch ein paar Tage älter werden! Fürs Erste muß der gesicherte warme Wohnzimmerauslauf genügen. Hier sind die Welpen sicher vor den Gefahren, die eine moderne Wohnung mit Stromkabeln, Steckdosen, Chemikalien und nicht zuletzt dem Abfalleimer mit seinen zum Teil nicht ungefährlichen "Schätzen" bietet. Spielzeug vertreibt den jungen Hunden die Zeit, zwischendurch wird gebalgt, mit uns gekuschelt, bei der Mama getrunken und dann wieder - ganz viel geschlafen: Auf den weichen, drei- bis viermal täglich frisch gewaschenen Badetüchern! 

29.10.20

Ohhh! Die Hundekinder sind einen Monat alt!

 

Es gibt heute nichts Neues, nach wie vor ist der Hunger noch erträglich, weil die Mutterhündin immer noch regelmäßig stillt. Wir bemerken jedoch, daß die kleineren der Welpen ganz ordentlich zulangen bei der zweimal täglichen Fütterung. Alles wächst und gedeiht! Und auch wir werden fröhlich begrüßt, denn natürlich haben alle Welpen gelernt, daß es auch von uns Nahrung, Streicheleinheiten und Zuwendung gibt. Dabei bemühen wir uns, auf jeden Welpen als Individuum einzugehen. Alle der kleinen Persönlichkeiten "über einen Kamm zu scheren" ist der jeweiligen Entwicklung sicherlich nicht förderlich. Jeder Welpe bekommt individuelle Ansprache und so viele Streicheleinheiten, wie er möchte und braucht. Würden wir die etwas zurückhaltenderen Hundekinder genauso behandeln wie ihre forscheren, mutigeren Geschwister, kann dies schon in diesem Alter Auswirkungen auf die kleine Persönlichkeit haben. Also: Wie in einigen Wochen bei dem jungen Hund in Eurer Familie gilt: Umsichtig handeln und Lob und Tadel mit Bedacht aussprechen. Denn wir wollen ja fröhliche Hunde prägen und keine vor Furcht schlotternden schüchterne Angsthasen!

Allerdings haben wir auch absolut kein Interesse an Welpen, die jedem Besucher gleich einmal mit ihren spitzen Milchzähnchen in die Nase beißen! Hier reicht aber ein herzhaftes "Aua", um dem kleinen Kraktprotz zu zeigen: "So nicht!". 

 

Vergessen wir nie: Die kleinen Hunde sind in ihrer Entwicklung zu 100% von uns abhängig. Neulinge in der Hundehaltung tun sich verständlicherweise manchmal schwer, die Hundesprache zu erlernen, aber in Coronazeiten ist sicherlich auch Zeit für gute Fachliteratur. Wir empfehlen hier einmal mehr die interessanten Ausführungen von Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen in "Hunde und Ihre Menschen". Dort wird unspekulativ dargestellt, wie sich Welpen aus dem gleichen Wurf in unterschiedlichen Umgebungen zu ganz unterschiedlich geformten Persönlichkeiten entwickeln. Und natürlich möchten wir wieder einmal warnen: Der intelligente Pudel reagiert auf Vernachlässigung recht negativ, denn er wird sich Beschäftigung suchen. Diese entspricht in der Regel nicht den Planungen seiner Besitzer! 

Wir hatten im Nachbardorf einen jungen Labradoodle (Intelligenz durchaus vergleichbar), der komplett vernachlässigt und ohne konsequente liebevolle Führung, mit acht Monaten Hühner riß und fraß, kleine Kinder anknurrte und kaum noch zu handeln war! Er wurde dann von der Besitzerin der Züchterin einfach wieder vor die Tür gesetzt, weil er angeblich nicht familientauglich war! So ein armer Kerl! 

Wir bitten also noch einmal: Nehmt die kleine Hundepersönlichkeit ernst! Dann wird es eine wunderschöne Hund-Mensch-Beziehung geben!

 

Unser Tagesbild: Malin putzt nach der Mahlzeit Gesicht und Schnauze ihrer Kinder:  

 

...und die kleine Giulia leckt nach der Frühfütterung die Schüssel aus! (Rein damit, reicht noch nicht!) 

 

27.10.2020

Die Hürde des Zahnens ist genommen und heute war die Gewichtsentwicklung aller acht Welpen wieder sehr befriedigend! Alle haben etwa 100 Gramm zugenommen und schauen auch schon viel fröhlicher in den Morgen.

Der Milchbrei der ersten Tage wird ab jetzt mit püriertem Rindfleisch - zunächst in kleinen Portionen - angereichert. Wir sind immer wieder erstaunt, wie die Hundekinder diese Nahrung begierig aufnehmen! Wir müssen aufpassen, daß die Mahlzeiten nicht zu üppig ausfallen, denn die Welpen dürfen niemals bis zur völligen Sättigung gefüttert werden! Ein fetter Welpe wächst niemals gesund auf! Früher galt der Leitsatz: "Große Rassen müssen schlank aufwachsen!" Das stimmt auch heute noch. 

Natürlich sollen die Welpen nicht "rappeldürr" daherkommen, aber vor allem in den kommenden Monaten ist ein Fettpolster unbedingt zu vermeiden, denn wir wollen ja bewegliche Junghunde mit gesunden Gelenken aufziehen!

 

Auch die Neugier wächst, und schon jetzt wagen sich die ersten an den Rand ihrer Kinderstube! Ein Bild darf natürlich nicht fehlen!  

...wir können Euch wirklich nicht sagen, wer das ist, denn die Kleinen entwickeln sich so schnell, daß man mit dem Erkennen der Gesichter gar nicht hinterher kommt! Zum Glück sind ja alle markiert, so daß wir doch immer ganz genau wissen, wen wir auf der Waage haben. (Schon jetzt erkennt man die herrlich breiten Unterkiefer der Welpen, dies deutet auf viel Platz für ein gesundes Gebiß hin!) 

... auch die Beinchen strecken sich langsam. Die Pudelwelpen wiegen jetzt etwa 2200 Gramm und wenn man an die Geburtsgewichte vor vier Wochen denkt, haben sich alle ganz prima entwickelt! Wir haben wirklich viel Freude an diesen liebenswerten Geschöpfen und sind dankbar, daß es uns immer wieder gelingt, durch sorgfältige Auswahl der Elterntiere gesunde, im Wesen ausgeglichene Hundekinder in die Welt zu setzen! 

26.10.20

Wieder sind drei Tage vergangen, und einiges hat sich in der Welpenentwicklung getan: 

Alle Hundekinder sind etwas quengelig, denn die Milchzähne kommen jetzt durch! Das tut auch kleinen Hunden sicherlich manchmal weh, und die Welpen schlafen unruhig. Die Hundemama ist in diesen Tagen auch etwas nervös, denn es war wieder viel Besuch für die Welpen da. Wir beschränken die Besuche auf diejenigen Interessenten, die in der engen Auswahl für einen Welpen sind, um für die Hundemutter nicht noch mehr Unruhe in ihr Umfeld zu bringen. Wir bitten um Verständnis, daß wir manchen Besucher, der auch gern einen schönen Nachmittag bei den Welpen verbringen möchte, abweisen müssen. Zudem sind die Zeiten ja bekannterweise coronageprägt. 

Die Hundemama Malin hatte außerdem ein arg zerkratztes Gesäuge, das wir nun täglich pflegen müssen. Es war höchste Zeit, den Welpen die winzigen, nadelspitzen Krallen an den Vorderpfoten ganz leicht zu kürzen, um ihnen die negativen Auswirkungen auf das Gesäuge zu nehmen. 

Außerdem müssen die Welpen jetzt auch lernen, daß ihre spitzen Zähnchen der Hundemutter weh tun können! Malin säugt deshalb unruhig und verläßt immer wieder die hungrigen Welpen! Das sind Aufregungen, die nur der erfahrene Beobachter richtig deutet. Natürlich sind in diesen Tagen auch die Gewichtsentwicklungen alles andere als zufriedenstellend! Hundewelpen ziehen sich eben nicht "mal eben so" von alleine auf! 

 

Ich kenne diese Unruhe, die uns als Züchter befällt. Die Wiegetabelle gefällt mir in diesen Tagen gar nicht gut. Aber die Lösung liegt auf der Hand, und wir haben diesen Tag schon erwartet:

Es ist Zeit für die erste Mahlzeit, die Welpen müssen jetzt zugefüttert werden! 

Alle haben ihren warmen Milchbrei mit Begeisterung aufgenommen! Für uns ist es immer wieder wunderbar, wenn wir die kleinen Mäulchen ganz vorsichtig in die Nähe des Breitellers bringen und plötzlich einen Ruck wahrnehmen, der durch den ganzen kleinen Hundekörper geht! "Wow! Das durftet aber toll!" So könnte man übersetzen... Sekunden später findet der erste Schluck Milchbrei den Weg in den Magen der kleinen Wichte.

Natürlich geht das nicht wirklich gesittet zu, der eine oder andere steht immer mit beiden Vorderbeinen in der Breischüssel und braucht hinterher einen warmen nassen Waschlappen... 

Natürlich haben wir ein paar Bilder gemacht! 

 

 

Ein paar Minuten später haben dann alle Welpen in warmem Knäuel satt und zufrieden geschlafen! 

 

Auch der Metzger unseres Vertrauens hat uns das bestellte Hundefutter für die Welpen schon geliefert. Wir werden es portionsweise einfrieren; so haben wir täglich eine frische Mahlzeit für den bald riesigen Hunger der kleinen Bande. Wir hoffen, daß möglichst viele der neuen Besitzer ihren neuen Hund zumindest teilweise mit frischem rohen Fleisch und Gemüse erhähren! Denn eins muß Euch allen klar sei: Der Hund ist von Natur aus ein Fleischfresser. Fleisch ist also die wichtigste Komponente seiner Ernährung. Wir sind uns ganz sicher, daß auch ein noch so intensiv beworbenes Trockenfutter niemals an diese Ernährung heranreicht. Wir wundern uns doch, wie viele Hundebesitzer mit einem unglaublich hohen Preis auch eine unglaublich hohe Qualität verbinden! 

Definitiv nachteilig für einen neun Wochen alten Welpen ist die alleinige Fütterung mit Trockenfutter. Was ist, wenn der Welpe nach der Mahlzeit zu schüchtern ist, um den Wassernapf zu suchen? Was ist, wenn der Welpe in seiner Nachtbox den Wassernapf nach wenigen Minuten umwirft? Ein Welpe muß mit neun Wochen mindestens drei Mahlzeiten am Tag fressen. Ihr habt einen Termin am Nachmittag? Der Welpe, der ja nicht alleine bleiben kann, muß mit. Ihr glaubt, er würde dann auf dem Parkplatz mit all den Scheinwerferlichtern in einer Dezembernacht genug trinken? Ich garantiere Euch, das geht schief! Die Futtermittelindustrie ist ganz anderer Meinung, da bin ich mir sicher. 

Wir zumindest wollen den Welpen einen ganz sicheren Start in ihr Hundeleben geben, und dazu gehört ein absolut geregelter Wasserhaushalt, den wir ganz leicht mit frischen Mahlzeiten, unveränderten Eiweißen und ohne künstlichen Vitamincocktail sicherstellen! Wer eine frische Ernährung seines Hundes nicht erträgt, weil ihm der Anblick von rohem Fleisch zuwider ist oder er sich sogar vor dem Anfassen desselben ekelt, sollte das Hundeprojekt eventuell noch einmal überdenken, denn der Hund ist und bleibt: 

 

             Ein Fleischfresser!

 

Wir verfüttern bestes Fleisch von Weiderindern: 

Auch hier ein Bild der frischen Lieferung, 25 kg Rindfleisch:  

... ich weiß, ich bin schon wieder einmal unbequem...... das kann ich ganz gut aushalten!

... und tröstet Euch: Auch wir haben einen extra Gefrierschrank für unsere Hunde angeschafft!  

23.10.2020

Heute ein Nachtrag vom Donnerstag:

 

Alle Welpen haben am Donnerstag und Freitag ihre erste Wurmkur bekommen. Die hat - wenn wir in den kleinen Gesichtern lesen können - nicht wirklich gut geschmeckt, ist aber natürlich unbedingt notwendig, um eine wurmfreie Aufzucht zu gewährleisten. Auch die Mutterhündin ist zum gleichen Termin entwumt worden. Auch wenn gar kein Anzeichen für Wurmbefall vorliegt muß während der Aufzucht eine mindestens zweimalige Entwurmung durchgeführt werden, denn durch die Hormonumstellungen in der Trächtigkeit und Säugezeit können in der Hündin schlummernde Larven durch die Milch auf die Welpen übertragen werden. Und starke Verwurmung der Welpen kann große gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Zum Glück gibt es verträgliche, wirksame Mittel auf dem Markt, die eine wurmfreie Aufzucht garantieren!

  

Im Übrigen halten wir nichts von einer routinemäßigen Entwurmung der Haushunde. Auch Wurmmittel sind Gifte, die - wenn auch gering - doch den Organismus belasten. Außerdem kann ein Hund zwei Tage nach der Entwurmung wieder Larven aufnehmen und eine neue Verwurmung entwickeln. 

Wir machen es so: Dreimal im Jahr wird eine Kotprobe auf Wurmbefall von unserem Tierarzt untersucht. Ist das Ergebnis positiv, d.h. sind Würmer vorhanden, muß entwurmt werden. Aber keine Angst, wir hatten in zwanzig Jahren nur ein einziges positives Ergebnis! Vorsicht ist natürlich immer geboten. Nur - nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!

 

Ein gute Vorgehensweise ist sicherlich, anfangs öfters eine Kotprobe untersuchen zu lassen, um etwas über die individuelle Wurmbelastung des jeweiligen Wohnortes zu erfahren. Ist das Ergebnis jedesmal negativ, kann man zu größeren Abständen der Wurmkontrolle übergehen. Wie eingangs dargestellt: Eine monatliche Entwurmung, wie sie zum Teil noch von Tierärzten empfohlen wird, ist unserer Meinung nach vollkommen falsch.

Natürlich muß sich auch hier jeder seine eigene Meinung bilden. 

 

... Gina räkelt sich genüßlich zwischen ihren Geschwistern... (Mittagsschlaf) 

22.10.20

... und so langsam kommt Leben in die Wurfkiste! Die Welpen werden immer mobiler, und die Spielperioden werden immer länger. Nach dem Trinken bei Mama wird zwar noch ausgiebig geschlafen, aber dann sind alle wach, wuseln durch ihre Wurfkiste und sind bereit für neue Eindrücke! Wir bemühen uns, diese Momente mit vielen Streicheleinheiten und Ansprache zu füllen. Die Welpen sollen möglichst viel Kontakt mit Menschen haben, und das gelingt uns leicht! Ist doch die Beschäftigung mit den Hundekindern wunderschön!

 

Die weichen Köpfchen, die dicken Pfoten und überhaupt ist so ein ganz kleines Hundekind etwas ganz Besonderes! Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich fühle, daß von jedem der kleinen Geschöpfe so etwas wie stilles Leuchten ausgeht. Sind es doch schon eigenständige Persönlichkeiten, obwohl sie noch vollkommen von Mama und uns abhängen!

 

Langsam beginnen alle, sich für die Spielzeuge zu interessieren. Und wenn die Mama zu lange auf dem Sofa im Wohnzimmer liegt, wird auch schon einmal lautstark Protest angemeldet! N o c h werden alle satt bei Muttern, aber lange wird es nicht mehr dauern, dann wir sehen schon in den weichen Mäulchen die ersten Zähne durch die kleinen Kiefer schimmern! Wir freuen und schon auf die erste Mahlzeit! Zu frühes Zufüttern halten wir nicht für angebracht. Wir kontrollieren ja alle zwei-drei Tage nach wie vor das Gewicht und haben so einen Überblick über die Entwicklung. Hier noch ein paar Eindrücke aus der Kinderstube:

Gruppenbild mit Teddy! (Danke liebe Martina!)... zum Glück sind die Teddys alle waschbar! 

Gustav! Einfach zu fotogen, der Kleine! ...

... auch die "Fahrgestelle" werden langsam immer tragfähiger!

20.10.2020

Und wieder sind einige Tage vergangen. Wir hatten ein ereignisreiches Wochenende, denn die ersten Familien waren zu Besuch, um ihr neues Mitglied kennenzulernen. Das war für alle Beteiligten natürlich aufregend! Am wenigsten vielleicht für die Welpen, denn die haben die meiste Zeit verschlafen, aber doch für die Hundemama, die trotz ihres ruhigen Wesens sicherlich innerlich in "Hab-Acht-Stellung" verbracht hat. Mittags hatte sie zum Glück kurz Zeit, um ihre Welpen zu stillen. Alle acht Hundekinder sind jetzt schon wieder kräftig gewachsen, können sehen und hören und sind neugierig auf Neues. Wir als Menschen sind ein interessantes Klettergebirge und oft schlafen die Kleinen schon gerne auf unserem Schoß ein! Natürlich kontrollieren wir immer noch fleissig das Gewicht, damit wir die Entwicklung nachvollziehen können. Noch hat Mama Malin genügend Milch und bekommt alle acht Welpen satt, aber lange dauert dies nicht mehr. Wir freuen uns schon auf die ersten Mahlzeit, die traditonell aus Ziegenmilchbrei besteht. Für heute ein paar Bilder vom Spiel der Welpen: 

... kann man auf dem Daumen kauen? Auch ohne Zähne???... Gina probiert es aus! 

.. in der Mitte der kräftige Goliath (blauer Schwanzansatz) inmitten seiner Geschwister, im Hintergrund Gaspar. Alles wuselt herum, so daß es ganz schön schwierig wird, scharfe Bilder zu schießen! Und so langsam passen die Welpen auch nicht mehr in eine Hand: Gretl als die schwerste der vier Hündinnen nähert sich schon der Zwei-Kilogramm-Marke auf der Waage! Sie ist eine ruhige, kräftige Hündin, die ein sehr freundliches Wesen bekommen wird, denken wir. Aber nach unserer Erfahrung werden die Welpen in ihrem Temperament nicht so weit auseinanderliegen. Großpudelwelpen wachsen zu sanften, intelligenten Hunden heran, die ruhiger sind als ihre winzigen Toy- und Zwergpudelverwandten! 

... Gretl hat wie alle Welpen blaue Augen. Das ändert sich in einigen Wochen. Dann hat der schöne, schwarze Großpudel dunkle, ausdrucksvolle fast schwarze Augen. 

14.10.2020

Nur eine kurze Nachricht, den das unter "Aktuelles" angesprochene Thema beschäftigt und ermüdet mich heute. 

Alle Welpen wohlauf, die Entwicklung geht voran! Wir beobachten die ersten Anzeichen des Erkennens der Welpen untereinander und auch uns gegenüber! Die kleine Giulia sucht auch bei uns nach Milch, und das zeigt uns, daß ihr unser Duft schon vertraut ist. Wir verbringen viel Zeit in der Wurfkiste und beginnen aktiv mit der Sozialisierung der Hundekinder. Alle werden jetzt beweglich, können ihre Köpfchen schon heben und auch die Bewegungen werden immer sicherer. Hier ein Bild von unserem Gaspar, dem weißen Bruder des ebenfalls weißen Rüden Gustav, den Ihr schon öfters im Bild gesehen habt: 

 

Willkommen im Leben, kleiner Gaspar!

12.10.2020

Alle Welpen entwickeln sich prächtig und haben wieder einen guten Entwicklungsschub gemacht! Die Augen sind offen und wir merken, daß auch das Gehör sich entwickelt. Die Welpen sind jetzt 15 Tage alt und langsam kommt zaghaft Bewegung in die Wurfkiste, denn alle schaffen es schon, ihr Bäuchlein vom Boden zu heben und einige, wenn auch etwas wackelige Schritte zu gehen. Gehen? Wir sollten es lieber Tapsen nennen, denn Richtung sind meistens noch dem Zufall überlassen! Besonders freut uns, daß Malin wirklich viel Milch für alle hat, so müssen wir auch die etwas leichteren Welpen nicht zufüttern. Die Gewichtsunterschiede sind wirklich minimal und werden sich noch ausgleichen, wenn die Hunde anfangen, feste Nahrung zu sich zu nehmen. 

... alles räkelt sich in der wohlig warmen Wurfkiste auf sauberen Handtüchern...

...vergleicht doch einmal dieses Bild vom kleinen Gustav mit dem Bild auf der Introseite! Alle Welpen entwickeln sich zusehens! Die Pfötchen sind kräftiger geworden und auch das der Rest ist gewaltig gewachsen in den letzten Tagen! 

09.10.2020

Schon wieder sind fünf Tage vergangen, in denen die Hundekinder kräftig gewachsen sind! Alle sind gesund und munter, verbringen ihren Tag natürlich immer noch mit Schlafen und Trinken und manchmal träumen sie sogar in diesem jungen Alter schon. Dann hören wir etwas, das später einmal ein Bellen werden will! Die Babys sind wirklich kräftige Kerlchen geworden, zwei von Ihnen haben schon die 1-kg-Marke auf der Waage überschritten! Wir freuen uns über diese stürmische Entwicklung, zeigt Sie uns doch, daß Hundemama Malin genügend Milch produziert und alle bei guter Gesundheit sind. 

 

Ihr erkennt bei genauem hinschauen schon die Lidspalte bei der kleinen Giulia! In den nächsten Tagen werden sich die Augen öffnen! Ein besonderer Moment im Leben der kleinen Hundekinder. Sie sehen zwar anfänglich noch alles verschwommen, und direktes Sonnenlicht dürfen sie ähnlich wie Menschenbabys noch nicht bekommen. Aber von Tag zu Tag geht die Entwicklung voran. Wir können bald die ersten Bilder der kleinen Hundegesichter machen. Natürlich ohne Blitz an der Kamera.... 

 

... auch Klein-Gustav hat kräftig zugelegt und öffnet seine Augen! Langsam werden aus den unreifen Neugeborenen richtige kleine Hunde... 

04.10.2020

Ein Gruß aus der Wurfkiste! Es gibt noch nicht so viel Neues, denn die Welpen schlafen und trinken rund um die Uhr im Wechsel. Zwischendurch werden sie hingebungsvoll von Mama Malin gewaschen und geputzt, so daß es bis jetzt (fast) immer recht sauber in der Wurfkiste zugeht. Trotzdem ist natürlich täglich ein frisches Badetuch notwendig. Wir überprüfen täglich auch den Gesundheitszusatnd der Hundekinder, und sind recht zufrieden mit ihrer Entwicklung. Das Geburtsgewicht ist heute nahezu verdoppelt, und so soll es auch sein. Die Hundekinder sind ja jetzt eine Woche alt! 

Hier noch zwei schöne Bilder von dem kleinen Rüden Goliath, der - Zufall? - schon ein ganz toller Kerl geworden ist! 

Der kleine Goliath träumt warm und wohlig zwischen seinen scharzen Schwestern Gretl und Giulia... Die schwarze Pudelnase und die kleinen Füßchen sollen noch kräftig wachsen! Ganz links im Bild das cremefarbene Schnäuzchen von Gaspar...

 

Die kleine Gisa massiert mit den Vorderpfoten die Milchdrüsen. So kommt der Milchfluß in Gang! 

01.10.20

Alle Welpen haben fleissig getrunken und entwickeln sich zusehens. Hundemilch ist sehr nahrhaft; die kleinen sind ja heute erst vier Tage alt!  Auch die kleinste der vier schwarzen Hündinnen, die kleine Giulia hat ganz passabel an Gewicht zugelegt! Alle Welpen sind wohlauf. Für Euch heute ein Bild von zwei kleinen Hundepopos: Am Schwanzansatz haben wir die Welpen mit einem Farbtupfer gekennzeichnet. Wir verwenden zur Kennzeichnung niemals Wollfäden, wie wir es schon bei anderen Aufzuchten gesehen haben, denn die Mutterhündin kann leicht einmal beim Waschen der Babys mit einem Zahn daran hängenbleiben. Das wäre gefährlich für die Welpen. Ein Farbtupfer auf dem Popo ist keine Belastung für den Welpen und ermöglicht uns eine ganz sichere Identifikation. 

links im Bild die kleine Gretl, die heute stolze 80 Gramm zugelegt hat,  rechts im Bild die kleine Gisa.... 

30.09.2020

Auch heute haben alle Welpen an Gewicht zugelegt! Für uns ist das immer sehr beruhigend, denn dann wissen wir, daß alles in Ordnung ist und Mama Malin genug Milch produziert. Hier zwei Bilder vom Wiegen! Den kleinen Gustav habt Ihr sicherlich schon auf der Introseite entdeckt!

Die kleine Gretl auf der Waage... auch sie hat heute wieder fast 50 Gramm zugenommen. Wir müssen gut aufpassen, daß sie nicht aus der Waagschale rutscht, die wir weich gepolstert haben. Die Augen und Ohren sind in diesem Alter ja noch geschlossen. Die Welpen finden die Milchquelle nach dem Geruch und nach der ausgestrahlten Wärme von Mama Malins Bauch. 

 

und hier der kleine Golo, ein gar nicht so kleiner Rüde! Er ist ganz entspannt beim Wiegen und schläft einfach weiter! Trotzdem muß eine Hand immer in seiner Nähe sein, den Welpen dürfen natürlich auf keinen Fall fallen! 

29.09.2020

Ein kurzes Update aus dem Wochenbett! Mutterhündin und Welpen sind wohlauf und haben die anstrengende Geburt anscheinend gut überstanden. Wir müssen gut aufpassen, daß sich Malin nicht zufällig auf einen der kleinen Winzlinge legt, denn viel Kraft für einen Protest steckt noch nicht in den Welpen. 

Alle Welpen trinken und beginnen zaghaft, Gewicht zuzulegen. Wir haben heute mit einem winzigen Farbtupferchen auf der Schwanzwurzel jedes der acht Hundekinder gekennzeichnet, damit wir auch ja nicht einen mit dem anderen verwechseln. Das ist wirklich wichtig in diesen ersten Tagen der Aufzucht, denn nur so haben wir einen ganz sicheren Überblick über die Gewichtsentwicklung. 

Täglich werden um die Mittagszeit die Welpen gewogen und alles wird sauber in eine Wiege-Wochenliste eingetragen. Schon jetzt  beginnen wir, die kleinsten der Babys ein wenig zu fördern, indem wir sie mehrmals täglich an die ergiebigsten Zitzen der Mutter legen, von denen sie sonst von ihren stärkeren Geschwistern abgedrängelt werden. So stellen wir eine annähernd gleichmäßige Entwicklung des gesamten Wurfes sicher. 

Morgen gibts ein Bild vom Wiegen! 

 

27.09.2020

Die Welpen von Malin sind endlich da! Am frühen Sonntagmorgen hat unsere liebe Hündin acht wunderschönen Babys das Leben gegeben! 

 

 

Malin war schon am Samstag abend unruhig, hat immer wieder hinaus gewollt und konnte nicht richtig Ruhe finden. Da die Wurfkiste im Eßzimmer neben dem Wohnzimmer steht, haben wir dort mit ihr übernachtet. Übernachtet? Nein wirklich schlafen kann man nicht, denn meistens ist bei den ersten Welpen doch Hilfe nötig!

Der erste Welpe hat einige Zeit gebraucht, um ins Leben zu rutschen; das ist eigentlich nicht ungewöhnlich, muß er doch den Weg für die noch kommenden Hunde ebnen! Die ersten Wehen setzen um 6.30 ein, und um 7.10 rutscht dann die kleine Gretl ins Leben - ein unendlich goldiges schwarzes Etwas, das einmal ein großer stolzer Pudel werden will! Malin ist doch etwas überfordert nach den langen Wehen und so holen wir die kleine nasse Gretl aus der Fruchthülle und nabeln sie ab. Schnell muß das Mäulchen und die Nase von Schleim befreit werden, ein kräftiger Atemzug und ein gar nicht mal so leiser Protestschrei lassen Malin hochschrecken und auch unser Herz ein wenig beben! Der erste Welpe ist geboren! Wir legen Gretl zwischen die Vorderbeine ihrer Mama und die beginnt sofort, den kleinen zitternden Körper mit ihrer warmen Zunge zu trocknen.  Viel Zeit haben wir nicht, denn jetzt folgt (7.30 Uhr) der kleinen Gretl ihre schwarze Schwester Giulia. Um 7.45 kommt dann ein weißer kleiner Pudelmann - Gustav- zur Welt! Ihm folgten um 8.10 Uhr die schwarze Gina und um 8.22 deren Schwester Gisa.

Malin legte eine Pause bis 9.00 ein, dann kommt noch ein weißer Rüde - Goliath - nennen wir ihn.

 

9.15 Uhr : ein kleiner weißer Bursche - Gaspar - und um 9.54 noch ein kleiner schwarzer Pudelmann: Golo! Damit ist das Nest voll und an Mutters Milchbar gibt es das erste Gedrängel! Alle Welpen sind vital und werden liebevoll von ihrer Mutter empfangen. Wir sind glücklich, daß es eine so leichte, komplikationslose Geburt ist.

 

Aber Glück und Leid liegen eng beieinander, denn - unendlich traurig - um 10.30 kommt noch ein kleiner schwarzer Pudelmann zur Welt - leider ist er nicht mehr am Leben. Auch das gehört zur Hundezucht dazu und kommt nicht so selten vor. Uns versetzt ein solches trauriges Ereignis trotzdem immer einen schmerzhaften Stich... hätte der kleine Kerl doch auch ein schönes langes Pudelleben vor sich gehabt!

Aber acht gesunde, vitale, quicklebendige Welpen lenken uns schnell ab. Wir sind dankbar für die leichte Geburt. Malin trinkt eine Schale warme Ziegenmilch, die sie so liebt und leckt uns kurz über die Hände. Wir beschließen, endlich zu frühstücken... an Schlafen ist immer noch nicht zu denken! Viel zu aufregend ist so eine Hundegeburt! 

 

Am Nachmittag breitet sich dann im ganzen Haus eine ganz leichte, gelöste Stimmung aus. Wir können uns wieder einmal kaum sattsehen an den acht kleinen Wundern... Die winzigen Füßchen, das Fell, das schon jetzt ein wenig krause Wellen schlägt...und vor allem die winzig kleinen Schlappohren, die wie kleine Lederläppchen etwas verloren an den Köpfchen angenäht zu sein scheinen.... die Welt scheint sich in diesen Momenten  ein ganz klein wenig langsamer zu drehen.

 

18.15. Uhr: Das ganze Haus ist still, das übrige Rudel haben wir ausnahmsweise ausquartiert. So kann sich die kleine Familie in aller Ruhe um sich selber kümmern...wir bleiben ohne zu stören in der Nähe... und ab und zu hören wir leise, helle Stimmchen aus dem sauber bezogenen Wochenbett...

 

Wieder einmal liegt ein ganz besonderer Tag hinter uns...

 

Noch ein schneller Blick auf einige der goldigen Fellchen ... ihren wunderbaren Duft können wir Euch leider nicht mitgeben...

22.07.2020

An dieser Stelle wird - wenn die Hochzeit zwischen Malin und Stewey Früchte trägt - ein neues Welpentagebuch entstehen! Bitte habt noch ein paar Tage Geduld, Malin ist läufig und wir haben die Reise zu ihrem Lover schon geplant! 

Malin und ihre Nichte Emelie genießen den morgendlichen Waldspaziergang.(Juni 2020)

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