Die Pudelhunde vom Weidenlauf Großpudelzucht im Hunsrück www.Pudel-vom-Weidenlauf.de
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Welpentagebuch Daisy 2019

Das Welpentagebuch mußt Du von unten nach oben lesen. Der neueste, aktuellste Eintrag steht also an erster Stelle ganz oben! 

 

21.01.2020

Heute war ein großer Tag für die Hundekinder! Es war zwar kalt, aber schöner Sonnenschein, und wir haben heute mittag den ersten Ausflug in den Auslauf vor der Küchentür gemacht! Mama Daisy wollte dabei sein, und die Welpen hatten zunächst nur Augen für ihre Mutter, die sich ja sonst in der Wurfkiste rar macht. Alle Welpen wollten natürlich noch Milch, aber Daisy gibt nichts mehr her; wir glauben, die Milchbildung ist eingestellt. So gab es ein Nachlaufspiel

Mutter - Welpen, Daisy hat sich immer wieder den stürmischen Zudringlichkeiten ihrer Kinder entzogen, andererseits aber auch immer wieder Schnauzenkontakt zu ihnen aufgenommen, und wir hatten den Eindruck, daß alle Spaß an der Abwechslung hatten. 

Es wird jetzt Zeit, den Welpen einige Umwelterfahrungen zu ermöglichen, um ihre Selbstsicherheit zu fördern. Alle reagieren ja schon prima auf unsere Rufe, die sie mit Fütterung und Streicheleinheiten verbinden. 

Wegen der Kälte haben wir die ganze Bande nach zwenzig Minuten wieder in ihr warmes Nest im Haus gebracht. 

 

Im Übrigen: Zuviel Angst vor der Kälte haben wir nicht, die Hunde sind alle gut ernährt und solange sie sich bewegen, frieren sie nicht. Alle haben wieder gut an Gewicht zugenommen, auch Klein-Fiete hat der Rückstand, den er durch seine Darmgrippe hatte, fast aufgeholt und hat die Zwei-Kilo-Marke schon überschritten. Seine beiden größten Geschwister nähern sich allerdings bedenktlich der Drei-Kilo-Marke! Und der Rest der Bande liegt irgendwo dazwischen. Alle Hundekinder fressen gut, heute gab es Pute mit Reis und Gemüse! 

 

Der Aufenthalt im Freien bedeutet für die Welpen auch immer die Aufnahme ungefilterten Sonnenlichts, daß für die Bildung von Vitamin D ganz wichtig ist. Vitamin D steuert erheblich den Kalziumstoffwechsel, und durch den Aufenthalt im Freien tut man dem gesamten Immunsystem der Hundekinder etwas Gutes!  Auch die erwachsenen Pudel ertragen ja fast jedes Wetter, solange sie nicht naß herumliegen oder -stehen müssen. Hier ein paar Bilder von unserem ersten Winterausflug! 

 

... an der Küchentür... die Stufe ist noch viel zu hoch! 

... mit Mama Daisy zum erstenmal im Freien! 

.. alle zehn auf ein Bild zu bekommen ist fast unmöglich!

.. und auch hier sind es nur neun Welpen... okay, von einem kleinen Hund ist nur links unten im Bild ein Ohr zu sehen...

19.01.2020

Es ist kalt im Hunsrück und hat ein ganz klein bisschen geschneit. Trotzdem ist alles matschig und die erwachsenen Hunde sehen nach dem morgendlichen Waldgang entsprechend aus. Heute haben sie so wild gespielt, daß unsere jüngste Hündin Emelie einen Riß in der Lippe davontrug! Aber bis wir zu Hause waren hat die Blutung von allein aufgehört. Wir haben das Blut mit kaltem Wasser weggewaschen denken: So eine wilde Bande! Jetzt liegt alles zufrieden und geputzt im Hundetrockenraum. Dort bleiben die Hunde bei nassem Wetter noch eine halbe Stunde zur Schonung der Wohnung. 

Was gibt es von den Hundekindern? Alle zehn Welpen sind wohlauf, fressen wie die Scheunendrescher und machen uns kurz nach der Mahlzeit jede Menge Arbeit! Aber die kleine "große" Familie macht jede Menge Spaß! Die Bindung zu ihren Menschen ist schon stark ausgeprägt. Daisy hat Vieles an uns abgegeben und paßt nur noch dann besonders auf, wenn Fremde das Haus betreten. Dann ist sie argwöhnisch und zuerst ablehnend. Verständlich, oder? Sie gibt den Welpen jetzt keine Milch mehr, und das Gesäuge bildet sich langsam zurück. Auch ihre Kondition kommt langsam wieder. Wir merken dies an vermehrtem Spielen mit ihrer Schwester Malin und ihrer Nichte Emelie bei der täglichen Bewegung im Feld. Daisy nimmt wieder an Gewicht zu, bekommt allerdings auch so manche kleine Extramahlzeiten und ein etwas größeres Frühstück als die anderen Hunde! 

Wir freuen uns auch sehr darüber, daß der kleine Fiete sein Bauchweh überwunden hat und jetzt an Gewicht aufholt! 

Alle Welpen reagieren schon toll auf unsere Rufe zum Futter und poltern dann so schnell sie können auf uns zu. Die Phasen, in denen sie wach sind und spielen, werden immer länger, und wir denken, es ist hohe Zeit, die Welpen für einige Minuten in den Auslauf zu lassen. Es beginnt die Zeit, in der die Hundekinder lernen wollen! Wir werden in den nächsten Tagen damit beginnen, den Welpen die Welt außerhalb ihres Babyauslaufs zu zeigen! Natürlich versuchen wir, davon schöne Bilder zu machen.  Ein Bild von heute morgen sollen noch folgen: 

 

... mit Mama Daisy im Freien!<< Neues Textfeld >>

Hey Leute es gibt Aktion! Irgendjemand hat gerufen! 

15.01.2020

Die Pudelkinder entwickeln sich zusehens! Und machen natürlich eine Menge Arbeit. Zwischendurch schnell eine Aktualisierung! Fast alle Welpen haben die Umstellung von der Muttermilch auf feste Nahrung gut hinter sich gebracht. Allein der kleine Fiete hat sich eine Verdauungsstörung eingefangen, wir hoffen aber daß es ihm bald wieder besser geht. Wir haben die Milch durch Kamillentee ersetzt und meinen, der Darm hätte sich heute schon beruhigt. Die Hundewelpen sind in diesem Alter noch recht empfindlich und man darf nichts auf die leichte Schulter nehmen. 

Der Rest der Pudelbande spielt, tobt und frißt fast schon ungeheuerliche Mengen, wenn man diese mit den kleinen Tellerchen der vergangenen Woche vergleicht! 

Auch die Spielaktivitäten werden immer ungestümer, und wir müssen unsere Zehen langsam in Sicherheit bringen, wenn wir auf Strümpfen in den Welpenauslauf gehen. Auch die Charaktere werden jetzt langsam sichtbar, so daß wir beginnen, uns vorsichtige Notizen über die einzelnen Welpen zu machen. Allerdings müssen wir mit unserem Urteil sehr verhalten und vorsichtig sein, damit wir nicht etwas sehen "wollen", daß der vorhergehenden Beobachtung entspricht. Wirklich genaues Beobachten ist hier gefragt! Es sind ja immerhin Geschwister, und so unglaublich weit liegen die Charaktere sicherlich nicht auseinander. Und manchmal ist eine überschäumende Aktivität auch ganz einfach Tagesform, und am nächsten Tag schläft der vollgefressenen kleine Mann oder die kleine Pudel-Lady tief und fest, während ihre Geschwister gerade den Teddy ermorden wollen! 

Hier ein paar Bilder von Finn, der voller Freude eine halbe Stunde den eroberten Teddy durch den Auslauf schleppt! 

Gesäugt wird der Wurf nur noch drei oder viermal am Tag, Daisy wird die Kinderschar lästig und schmerzhaft. Deshalb legt sie sich nicht mehr hin, sondern gibt fast widerwillig ihre Milch stehend her.... natürlich schwierig für die Kleinsten, denn sie bekommen nur schwer einen Schluck von der Milch. Aber wir unterstützen sie so gut wir können und halten sie manchmal "ohne Bodenberührung" an die Milchquelle. Oh weh, es baut sich gerade zu den kleinsten Pudelchen eine tiefe Beziehung auf! Es wird schwer werden sie in einigen Wochen ins Leben zu entlassen...  und wir werden uns die neuen Besitzer genau anschauen müssen! 

12.01.2020

Gestern war wieder ein großer Tag im Leben der kleinen Hundkinder! Andauernde Unruhe und Quengeln in Verbindung mit wenigen kurzen Stillzeiten der Mutterhündin Daisy hat uns die Entscheidung leichter gemacht, mit dem Zufüttern fester Nahrung zu beginnen! Alle Welpen haben zuerst vorsichtig geschnuppert, aber dann mit Hunger das Rindfleisch und das Gemüse verschlungen! 

Für uns jedesmal ein ganz besonderer Moment, denn nun sind es wirklich Hundekinder, keine Säuglinge mehr! Um die bestehende Bindung zum Menschen weiter zu festigen, geben wir in den nächsten Tage -soweit die Entwicklung der Zähnchen es zuläßt - alle Mahlzeiten aus der Hand. In aller Regel wird dieses erste Zufüttern mit Fleisch sehr gut vertragen. Wir füttern pro Mahlzeit nur eine Sorte Fleisch, und meistens auch einige Mahlzeiten hintereinander die gleiche Sorte. Zuerst ist das Rind und Ziegenlamm, dann auch Geflügel und etwas später natürlich auch Fisch. So lernen die Welpen die unterschiedlichen Sorten Fleisch g u t kennen. Wir halten nichts davon, bei jeder Fütterung die Fleischsorte zu wechseln. Trotzdem ist eine vielseitige Ernährung während dieser frühen Phase natürlich wichtig. Ein Hund, der als Welpe keinen Fisch bekommen hat wird ihn eventuell später auch nur zöglich annehmen. Über die orale Toleranz haben wir an anderer Stelle berichtet. 

Natürlich ist mit Beginn der Fütterung mit fester Nahrung für uns auch die Zeit intensiver Pflege angebrochen! Einerseits müssen die Welpen sauber gehalten werden, andererseits wollen sie auch spielen und beschäftigt werden! 

(Nur Miele, Miele sagte Tante, die alle Waschmaschinen kannte! wollte ich unbedingt anmerken.... ) 

Hier noch ein Eindruck der ersten Fütterung! 

.. der kleine Rüde Feivel und Rindfleisch...

zum Glück ist Teddy im Hintergrund keine ernsthaft Konkurrenz! 

.. und hier der lustige Fiete und sein Bruder Felix... alle Welpen haben schon spitze Zähnchen, das Milchgebiß ist da! 

10.01.2020

Die Entwicklung der Hundekinder verläuft weiterhin spannend. Immer noch reicht die Milch von Mutter Daisy in Verbindung mit zweimal täglicher Zufütterung aus, um den Hunger der zehnköpfigen Welpenschar zu stillen. Allerdings ist seit gestern eine neue Entwicklung zu beobachten: Die ersten Welpen bekommen Zähne! Noch sind sie nicht weit durch das Zahnfleisch durchgebrochen, aber Daisy scheint sie schon zu spüren. Wir haben das Gefühl, daß sie beginnt, die Säugezeiten zu verkürzen.

 

Es beginnt jetzt eine Zeit, in der der Mutterhündin das Saugen der Welpen Unbehagen bereitet. Sie versucht ihre Kinder durch

-zunächst- verhaltenes Knurren bei zu ungestümem Saugen zurechtzuweisen. Dieses Knurren wird von Tag zu Tag intensiver werden. Dann ist die Zeit, in der in der Natur die Wildhundemütter ihren Kinder vorverdautes Futter vorwürgen. Auch die Pudel tun das. Da es sich aber um domestizierte Hunde handelt, kann es zu zeitlicher Verschiebung kommen.  Jetzt sind wir gefragt! Es gehört etwas Fingerspitzengefühl dazu, den richtigen Zeitpunkt für die erste Fleischfütterung zu bestimmen. Für uns ist das immer ein Höhepunkt in der Aufzucht!  

 

Auch hier hilft uns das Beobachten der Welpen und der intensive Kontakt. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß ein zu frühes Zufüttern nicht sinnvoll ist. Auch heute Abend liegen die Welpen ruhig und zufrieden in ihrer Box.

 

 

Weil es so gut passt möchte ich hier noch einige Gedanken zur Fütterung anmerken:

 

Egal, wie die Fütterung der Hunde bei Ihren späteren Besitzern auch aussieht: Wir möchten zumindest den Grundstein für eine naturgemäße Ernährung der Welpen legen und beginnen ihre erste Fütterung daher immer mit Fleisch und frischem Gemüse!

 

Ein Vorteil bei dieser Form der Fütterung ist außerdem, daß wir die Herkunft des Fleisches kennen. Den geringen Anteil an Gemüse und den (noch geringeren) Anteil an stärkehaltigen Nährmitteln (Kartoffeln, Reis, Getreide) können wir natürlich in Bioqualität anbieten.

Eins muß jedem klar sein, der Welpen als erste Nahrung Welpentrockenfutter in Wasser eingeweicht anbietet: Er legt die Produktqualität gänzlich in die Hände der Futtermittelindustrie und prägt die Welpen auf diese Nahrung.

 

Wir haben so manches merkwürdige Verkaufsgespräch in den einschlägigen Fachgeschäften hinter uns. Gerade kürzlich war die Antwort auf unsere zugegeben kritischen Fragen nach Herkunft und Verarbeitung der Ausgangsstoffe: "Sie dürfen nun wirklich nicht nach Allem Fragen!" Wir fragen jedoch nach Vielem, auch nach dem Unbequemen und lehnen z.B. ein Futter auf Basis von Straußenfleisch ab. Wir können uns einfach nicht vorstellen, daß das gesamte Straußenfleisch für die Herstellung von Hundetrockenfutter, aus Deutschland kommt. Und warum sollen wir den Fleischimport unterstützen, wenn es auch anders geht? Man muß ja nicht gänzlich zum "Öko" mutieren, man kann auch als normaler Mensch den Zuchtlachs auf dem Lachsbrötchen ablehnen, denn wie ja hinreichend bekannt ist, werden Millionen von Hähnchen gemästet um den Lachsnachwuchs aufzuziehen, denn er ist ein Raubfisch. 

 

Und gerade weil man immer wieder von Krebserkrankungen der Hunde im mittleren Alter hört und auch Futtermittelallergien weit verbreitet sind, sind wir der Meinung, daß jeder zumindest sich einmal ein paar grundsätzliche  Gedanken machen soll, wie er füttern möchte. Die Welpen, die mit frischem rohen Fleisch angefüttert werden, behalten lebenslang eine Vorliebe oder zumindest eine "gute Beziehung" zu diesen Futtermitteln. Man nennt das auch "Orale Toleranz". 

 

Ich persönlich kann ganz und gar nicht verstehen, wie viele Halter so gänzlich zum Opfer der Werbung der Industrie werden konnten. Mir sagte eine Halterin einmal: " ...und stellen Sie sich vor, da war ich bei dem Züchter XX und sah voller Ekel das rohe Hackfleisch im Napf!" Mich machte diese Aussage so unglaublich traurig wie ein Mops in der Lederhose... denn dieses rohe Hackfleisch kam mit ziemlicher Sicherheit aus der Theke des Lebensmitteleinzelhandels und hatte hervorragende Futtermitteleigenschaften!

 

Ich kann noch einmal betonen, daß wir auch unsere 11 Jahre alte Avalie komplett mit Fleisch, Gemüse und einigen gesunden Zutaten aufgezogen haben! Fazit eines langen Hundelebens: Gesundheit Top, Zähne Top, Hund fröhlich und spielt noch jeden Morgen in den Waldwiesen mit Töchtern und Enkelin! 

 

Und ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal die Kurzform (!)guter Hundefütterung:  

 

80 Prozent Fleisch (Rind, Schaf, Ziege, Huhn, Ente, Gans, Pute, Esel, Pferd, Schwein nur gekocht)  

20 Prozent Gemüse (Keine Zwiebelfrüchte,wenig Kohl)und alles roh püriert mit dem Pürierstab 

sowie ein Teelöffel Öl und 

eine Handvoll Knorpel oder für eine Großpudel 50 Gramm rohe (!) Knochen. Vielleicht noch etwas Spurenelementmix. Fertig. Und das geht doch auch im Urlaub! Der Pürierstag sollte doch in den Koffer passen.... 

 

Ich lege jedem Hundehalter nochmals ans Herz, sich in der reichlichen Fachliteratur zu informieren. Wie überall in unserer Zeit gibt es auch davon viel zu viel... meine Empfehlung daher: Swanie Simon: BARF. Das Büchlein kostet nur wenige Euro und ist sein Geld zehnfach Wert. 

 

Natürlich beantworten wir nach Kräften alle Fragen (auch schnell mal zwischendurch morgens um sieben oder abends um zehn Uhr) zum Thema Fütterung.

 

Gerade die sinnvolle Beschäftigung mit dem Abfressen des Fleisches von rohen Knochen ist für Welpen so wichtig, weil es sie s i n n v o l l ermüdet! Denn den Napf schnell leeren und dann 

a. die Wurfkiste zerlegen

b. die Geschwister mit angestauter Kraft in die Ecke raufen

c. sich schon in jungem Alter Dauergebell als Zeichen von Unterforderung angewöhnen

sind nur einige Übel, die schon jetzt den Charakter des jungen, intelligenten Pudels negativ beeinflussen können. Keine Angst, mir fallen noch mehr ein!

 

Und vielleicht auch noch ein Wort zu den industriegesponserten "Starterpaketen". Es sind dies Futterproben mit Spielzeugen dekoriert und Lockgeschenken abgerundet! Gänzlich geschickt konzipierte Werbung!  

Sie helfen am meisten der jeweiligen Herstellerfirma dabei, dauerhaft neue Kunden zu gewinnen! Und mal ehrlich, wer hat die größte Einflußnahme auf den frischgebackenen Hundebesitzer? 

a. der Züchter

b. der Tierarzt

Also: Seid bitte bei B e i d e n vorsichtig! Und überprüft alle Aussagen mit Eurem gesunden Menschenverstand! (Auch meine!)

Von uns gibt es natürlich keine Starterpakete... außer eine Tüte eingefrorenen Pansen... eventuell...

Schluß für heute, Bilder gibts morgen! Die ersten Spielzeuge werden voller Freude begutachtet! 

 

 

07.01.2020

Auch heute war wieder ein Wiegetag bei den Welpen und die Gewichtsentwicklung war prima! Wir wundern uns selber, daß Daisy immer noch genug Milch hat, aber natürlich freuen wir uns darüber. Wir füttern wegen der Vielzahl der Babys zweimal am Tag alles zu, was nach dem Saugen an der Mutter noch Hunger hat. Damit fahren wir ganz gut. 

Die Welpen haben jetzt etwa 1700 gramm und laufen schon ganz passabel durch ihr kleines Reich. Es sind trotzdem noch wirklich kleine Hundekinder - manchmal weint eins und weiß selber nicht warum. Das kann der Schatten an der Wand sein oder ein plötzlichen Gefühl von Einsamkeit, wenn nämlich die Geschwister sich in einer anderen Ecke der Wurfkiste aufhalten. Wenn wir in dieser Situation dabei sind, genügt ein sanftes Streicheln des kleinen Hundeköpfchens und die Welt ist wieder in Ordnung! 

Für uns wird natürlich die Arbeit jetzt langsam mehr, denn der Wurf soll sauber aufwachsen und muß mehrere Male am Tag "trockengelegt" werden! Das ist aber doch auch eine schöne Arbeit, denn dabei gibt es wieder viel Kontakt mit den Babys. Viele kleine Köpfchen wollen gestreichelt werden! Die Hundekinder kennen uns nun schon ganz genau, und Angst vor Menschen ist ihnen fremd! 

Der Akku der Kamara war fast leer, und so gibt es heute nur ein Bild von der weißen Hündin Fee und dem schwarzen, leicht mit Brei dekorierten Rüden Felix nach ihrer Mahlzeit. 

Als Entschädigung hier die Vorstellung unserer jungen Kätzchen, die unsere alte Hofkatze, die leider im Oktober überfahren wurde, ersetzen sollen und bis zum Frühjahr im Haus aufwachsen. Sie helfen uns die niedlichen Nagetiere mit dem langen Schwanz etwas zu ärgern! Und auch den Hundekindern tut es gut, mit Katzen aufzuwachsen, denn auch in den Haushalten der zukünftigen Besitzer gibt es häufig Hauskatzen. 

Also: Frau Fink und ihre Schwester Puzzle sollen auch mit ins Welpentagebuch! Es sind schildpattgezeichnete Katzen (lustigerweise im Englischen "Torties" genannt) mit so niedlich gezeichneten Gesichtern! (Die dunklere Katze heißt Frau König, beide kommen vom König-Hof in einem Nachbarort) 

Fee und Felix nach dem Milchbrei...

links Puzzle und rechts im Bild Frau König...

06.01.2020

Wir hatten den ersten Besuch und deshalb: 

 

Ein verspätetes Update aus der Wurfkiste, die sich langsam zum Hundekinderspielplatz wandelt! Allen Welpen geht es gut, sie entwickeln sich prächtig! Schuld daran ist nicht nur die Muttermilch, die immer noch reichlich fließt, sondern auch das Zufüttern mit dünnem Ziegenmilchbrei, der sehr gut vertragen wird. Er enthält zwar nicht so viel Fett wie die Hundemilch, stillt aber den Hunger der zehn Welpen!

 

Ziegenmilch wird sehr gut vertragen, allerdings haben wir bei früheren Würfen auch Bio-Roh-Kuhmilch mit Erfolg eingesetzt, als die Welpen vier Wochen alt waren. Rohmilch gefällt uns dabei  besser als homogenisierte Milch, bei der die Fettverteilung nachteilig verändert ist. Sie reagiert in einiger Hinsicht nicht mehr natürlich: Sie rahmt nicht mehr auf und reagiert auch im Körper anders als Rohmilch. Wir wissen letztendlich nicht genau, warum Ziegenmilch so gut vertragen wird, aber Hund und Ziege sind parallel viele tausend Jahre mit dem Menschen durch wichtige Schritte der Evolution gegangen, wir denken, der Hundekörper hatte lange Zeit sich an die Zufütterung mit Ziegenmilch zu gewöhnen.

 

Auch Ziegenfleisch wird von Welpen und erwachsenen Hunden sehr gut vertragen und bildet einen großen Teil der Nahrung unserer erwachsenen Hunde.

 

Was war denn noch los?  

Wir hatten dieses Wochenende viel Besuch von den neuen Besitzern der Hundewelpen und haben viele liebe Menschen kennengelernt! Es war ein wunderbares Wochenende; die Hundekinder haben alles super verkraftet. 

Daisy war es vielleicht etwas viel, sie hat sich sofort nachdem der letzte Besuch gegangen war ausgiebig der Pflege ihrer Welpen gewidmet und - nach zwei Milchfläschchen - schläft jetzt um 00:49 die ganze Familie selig auf frischen Handtüchern.  Daisy hat die Geburt gut verarbeitet, muß nun noch

etwa vierzehn Tage lang viel Milch produzieren.

 

Danach wird sie Abstillen und mit sechs Wochen werden die Welpen sich an die Aufnahme fester Nahrung gewöhnt haben. Für uns kommt dann die schöne Phase der erweiterten Sozialisierung! Zusammen mit unserer Hündin Daisy werden wir die Welpen mit vielen Momenten der "Menschenwelt" in Kontakt bringen, so daß der Grundstein für einen angstfreien Start in die neuen Familien gelegt wird. 

Schon jetzt haben alle Welpen einen hohen Bezug zu "Ihren" Menschen: Die Zufütterung mit der Flasche und die liebevolle Zuwendung bewirken, daß ein starkes Band zwischen den Welpen und uns als "Menschenwesen" enstanden ist.

 

Hier noch ein paar Bilder des heutigen Tages:

.... schon etwas gesitteter lief das Frühstück ab! wenige Minuten später mußte trotzdem der feuchte warme Waschlappen her! 

... alles schläft nach einem Tag voller Eindrücke... Ihr seht hier auch die Farbmarkierungen der Welpen.

 

Um alle Welpen von Anfang an unterscheiden zu können, müssen wir sie individuell kennzeichnen. So passieren beim abendlichen Wiegen keine Irrtümer, die fatal enden können. Halsbänder gefallen uns nicht bei den dreihundert Gramm schweren Neugeborenen, und so tupfen wir jedem einen winzigen Tropfen Nagellack auf den Schwanzansatz. 

Diese Markierung bleibt bis zum  Umzug ins neue Zuhause. Auf diesem Bild seht Ihr bei genauem Hinschauen links den grün markierten schwarzen Rüden Felix und rechts neben ihm seine weiße  Schwester Felice, die eine pinkfarbene Markierung hat.  

03.01.2020

Das neue Jahr ist schon zwei Tage alt und es wird Zeit, wieder von der Entwicklung der Hundekinder zu berichten! Die Neujahrsnacht haben wir alle gut überstanden. Glücklicherweise wird hier wenig Feuerwerk abgebrannt, so daß die Hunde eigentlich gar nichts von dem Spektakel mitbekommen haben. In den Ställen sind die Milchziegen allerdings sehr aufgeregt gewesen, und wie in jedem Jahr hatten wir Angst vor dem Verlammen, also den Fehlgeburten, die hochtragende Mutterziegen in Schocksituationen erleiden. Für uns kommt allein schon durch die Nähe zu unseren Tieren kein böllerndes Lärmen in Frage und wir betrachten Menschen, die immer wieder freudig viel Geld in dies zweifelhafte Vergnügen investieren mit Distanz.  

Aber zurück zu den Hundekindern: Der Hunger der kleinen Tollpatsche nimmt rasant zu, und wie schon berichtet ist die dritte Säugewoche für die Mutterhündin mit Anstrengung verbunden. Durch Mineralstoff und reichliche Fütterung können wir ihr die schlimmste Last nehmen. Wir haben in den letzten zwei Tagen dann doch mit der Flasche nachgeholfen. Die Welpen haben sich so dreimal am Tag satt getrunken, und weiter an Gewicht zugenommen. Auch die Bewegungen werden immer koordinierter, wir beobachten die ersten sozialen Spiele unter den Geschwistern aber auch mit uns wird schon ein wenig herumgealbert! Zu schön ist die Beschäftigung mit diesen wunderbaren Wesen! Vollkommen unbedarft erkunden sie ihre kleine Welt. 

 

Und heute morgen war dann der nächste große Schritt im Leben der Welpen gekommen: Die erste feste Nahrung! Das hungrige Geweine war dann doch zu intensiv, so daß wir uns entschlossen haben, mit dem Zufüttern anzufangen. Dies geschieht immer in der vierten Woche, manchmal einen oder zwei Tage früher, manchmal etwas später, je nach Wurfstärke. So sind wir gut in der Zeit, und die Kleinen haben ihren warmen Milchbrei sofort angenommen. Dabei dürft Ihr Euch das nicht allzu gesittet vorstellen: Die Welpen stehen nicht brav um ihre Tellerchen und schlabbern manierlich ihre warme Mahlzeit! Es ist jedesmal ein chaotischer Zustand in der Wurfkiste, die ja zum Glück mit einem wasserabweisenden Belag versehen ist:

 

Die Ersten stehen regelmäßig mit dem ganzen Vorderkörper im Brei, Gesichter sind über und über beschmiert und alle schwarzen Babys kriegen vorn weiße Haferbreistrümpfe! Wir runzeln die Stirn, aber nicht lange, denn in den kleinen Hundegesichtern erkennen wir die Freude über die leckere unverhoffte Lösung ihres größten Problems: Den Bauch schön voll zu bekommen! Danach darf die Hundemama Daisy die Reste von den Gesichter abschlecken, oder wir helfen wenn nötig mit einem warmen Waschlappen nach. Nach einem schnellen Pipi-machen schläft die ganze Bande bald tief auf frischen, trockenen Handtüchern. Puuhhhh - jetzt haben wir Zeit für den Computer und das Frühstück! 

Hier ein paar Bilder von der Schlacht am Haferbrei: 

 

Fiete und Falk hingebungsvoll im Brei! 

Fenja, Fee und Feivel... Fenja frisst gleich den Teller mit....  

31.12.2019

Altjahrsabend ist angebrochen und unsere Hundekinder sind jetzt 19 Tage alt. 19 Tage! Die Tage vergehen und immer noch liegt eine wunderbare Ruhe über dem ganzen Haus. Wir haben das Gefühl, als nähmen auch unsere anderen Hunde Rücksicht! Vorsichtiges Interesse ist zunehmend einer Gewöhnung an den Nachwuchs gewichen. Daisy, die eine vorbildliche Hundemutter ist, wehrt zwar vor allem das jugendliche Interesse unserer weißen Nachwuchshündin Emelie verhalten knurrend ab, ist aber in ihrer Lage sichtlich zufrieden. 

Unser wirklich großer Altdeutscher Hütehund Akko durfte alle Welpen als Rudelchef begrüßen und gründlich abschnuppern - unter unserer Aufsicht.

 

Die Entwicklung der Welpen schreitet weiter voran. Aus den 300 Gramm schweren zarten Neugeborenen sind runde Hundekinder geworden! Die Gewichte bewegen sich um die 1200-1300 Gramm! 

 

Augen und Ohren sind offen, die Kleinen reagieren auf Geräusche und tun auch lautstark ihren Hunger mehrmals am Tag kund! Dazwischen gibt es immer längere Schlafpausen, in denen sich Daisy auch erholen kann. Auch wir haben tatsächlich vergangene Nacht 6 Stunden durchgeschlafen! Seit drei Wochen das erste Mal! Wir sind froh, daß die Gefahr, daß Daisy versehentlich einen Welpen erdrückt, nun kaum noch besteht. Die Welpen sind jetzt einfach schon zu groß und protestieren laut, wenn eine mütterliche Pfote den kleinen Körper versehentlich doch an den Boden presst! 

 

Wir müssen natürlich immer noch sehr vorsichtig sein, wenn wir die Hundekinder wiegen. Denn bereits ein Sturz aus einem halben Meter kann den Tod zur Folge haben, denn die kleinen Körper sind noch sehr zerbrechlich. 

 

Was gibt es sonst Neues? Heute haben die Welpen ihre erste Entwurmung erhalten! Wir wohnen sehr ländlich, und Fuchs, Reh und allerleih Nagetiere besuchen unsere Grunstücke regelmäßig. Also ist zeitige Bekämpfung eventuell vorhandener Parasiten unbedingt notwendig. Dem kleinen Finn hat das Wurmmittel natürlich nicht so gut geschmeckt! Folgende Bilder zeigen ihn vor und nach der Wurmpaste.... 

 

Ihhhhh... wem soll das den schmecken? 

Aber nach wenigen Minuten setzen alle Hundekinder ihren Mittagsschlaf fort. Sie haben natürlich durch den täglichen, liebevollen Umgang überhaupt kein Problem damit, in unseren Händen weiterzuschlafen! Wir genießen diese Minuten, obwohl wir wissen, daß all diese goldigen Geschöpfe uns ja nur eine gewisse Zeit nah sein werden. Wir hoffen und bitten, daß auch die neuen Besitzer diesen wunderbar vollkommenen kleinen Wesen genausoviel Liebe und Achtung

entgegenbringen, wie wir es tun...

(Im Bild der kleine Feivel....) 

29.12.2019

Heute nur in Kürze: Alles prima, den Hundekindern geht es super, sie werden langsam aktiver! Vor allem wenn Mama kommt gibt es hungriges Gewusel. Wir hoffen, diese dritte Säugewoche gut zu überstehen, es ist eine sensible Phase im Leben der Pudelkinder, denn ihr Hunger nimmt immer mehr zu. Mit gut drei Wochen können wir langsam und vorsichtig damit beginnen, die Welpen an andere Nahrung als Muttermilch zu gewöhnen. Leider können wir hier kein Video hochladen, das ist schade. So  muß ein Bild von Daisy mit Kindern genügen!  

27.12.2019

Und auch heute wieder ein kurzer Gruß aus der Wurfkiste! Alle Welpen haben mittlerweile die Augen geöffnet. Wir vermeiden immer noch den Blitz beim Bildermachen, denn die Augen sind noch viele Tage lichtempfindlich. Auch in der Natur liegen die Welpen der hundeartigen Säugetiere in diesem Entwicklungsstadium in dunklen Erdhöhlen. Auf keinen Fall sollen die Welpen in diesem Alter schon grelles Sonnenlicht bekommen! Aber das ist leicht, denn Weihnachten ging im Hunsrück mit Regen, etwas Nebel und trüber Witterung vorüber.

 

Wir haben die Tage trotzdem genossen und waren mit dem Rudel natürlich draußen unterwegs. Daisy ist merklich entspannter und geht gerne mit Spazieren. Heute hat sie ausgiebig mit ihrer Schwester Malin und unserm Hütehund Akko in den Wiesen getobt! Wir lassen das gerne zu, denn der Kreislauf soll ja auch wieder gefordert werden.

 

Daisy verbringt ja viele Male eine lange Zeit bei den Welpen, putzt sie und säugt sie, aber zwischendurch kommt sie gerne auch zu uns und fordert ihre Streicheleinheiten ein. Es geht ihr gut, wir müssen allerdings jetzt gut aufpassen, weil die dritte Säugewoche für die Mutterhündin doch fordernd ist. 

Alle Welpen haben wieder gut zugenommen, auch das Nesthäkchen, der kleine Fiete. Er ist der Kleinste im Wurf, setzt sich aber gut gegen seine Geschwister durch und wird auch seinen Weg machen. Natürlich fördern wir ihn weiterhin, indem wir ihm mehrmals am Tag an einer vollen Milchzitze die Gelegenheit zum ungestörten Saugen geben! 

Die schwersten Welpen haben heute abend bereits ein Kilogramm auf die Waage gebracht, und wir wundern uns immer, was es doch für runde Kerlchen geworden sind! Wir wollen Euch natürlich ein paar Bilder zeigen: Wir finden, die Welpen verlassen langsam das Babyalter und werden schon richtige Hundekinder! Man könnte meinen, sie schauen schon etwas verständiger in die Welt... ein schöner Moment!  

Wovon träumen Hundekinder? Der kleine weiße Rüde Falk und über ihm mit Blick in die Kamera seine weiße Schwester Fee... 

.... und langsam nimmt auch die Kraft zu! Hier versucht schon jemand, sich auf die Vorderbeinchen zu stellen! 

25.12.2019

Endlich wieder ein paar Bilder von unseren Pudelkindern! Wir haben ohne Blitzlicht versucht, einen kleinen Pudeljungen abzulichten. Die Augen sind jetzt bei fast allen offen! Die Welpen sehen noch verschwommen und unklar, aber können sich zunehmend besser orientieren. Was das Auge nicht schafft, leistet der Geruchssinn. Er ist nach wie vor das alles Entscheidende im Leben der Welpen. Nur mit ihm finden sie ihre eigene Milchquelle und in Verbindung mit ihrem Sinn für Wärme finden sie mittlerweile recht schnell zu Mama Daisy, die sich nach einer Pause ja niemals in den Wurf legt, sondern ein paar Schritte weit entfernt. Dann organisieren sich die Welpen selbst: Die hungrigsten, oder diejenigen, denen am kältesten ist, robben schneller zur Mama als die Übrigen. So stellt die Natur sicher, daß alle halbwegs gleichmäßig Milch bekommen! 

Aber die dicken, runden Welpen frieren kaum noch, so daß Daisy sich einige Mal am Tag eine Auszeit gönnen kann: Bei uns auf dem Sofa, daß wir mit Tüchern geschützt haben. Allerdings hat Daisy immer ein waches Ohr für ihre Kinder: Wenn eins weint, weil der Hunger kommt, ist sie sofort zur Stelle! 

 

Ein bisschen schläfrig schaut der kleine Feivel noch aus! Aber das wird sich bald ändern! Er liegt hier auf der Wiegetabelle, die wir immer noch akribisch führen. So sind wir sicher, daß jeder der Kleinen genug Milch bekommt. Die dritte Lebenswoche bricht morgen an und es kommt eine Zeit der Anforderung an die Mutterhündin, denn so ein kopfstarker Wurf will ernährt sein! 

23.12.2019

Kein Bild heute, aber gute Nachrichten! Alle Welpen sind wohlauf, verbringen den Tag weiterhin mit schlafen und trinken. Es gibt kaum Neues. 

Kaum? Na doch! Der kleine Falk hat heute als erster Welpe seine Augen aufgemacht! Es sind allerdings nur kleine Schlitze, aber in den nächsten Tagen werden die Augen dann ganz offen sein. Auch Freda hat angefangen, allerdings sind ihre Augen erst halb offen. Ein Bild davon geht nicht gut, denn das Blitzlicht tut den Augen weh und wir müssen einfach ein paar Tage warten!

21.12.2019

Also ich muß dieses Bild an den Anfang des Welpentagebuchs stellen, ich kann es Euch keine Sekunde länger vorenthalten! Mein Gott, mein Gott wie ist das doch süß! Wem bei der kleinen, rabenschwarzen Freda die hier herzhaft nach ihrer Mahlzeit an Mamas Busen gähnt, nicht das Herz aufgeht, der hat doch schon verloren! Also wir sind wie bei jedem Wurf ganz verliebt in die kleinen Hundekinder! 

Freda hat gerade getrunken und deshalb beim Wiegen über 700 Gramm auf die Waage gebracht!

 

Ansonsten ist alles wunderbar, die Welpen wachsen und bekommen langsam auch Speed, die Hinterbeine schieben besser an und die Geschwindigkeit mit der sie durch die Wurfkiste wuseln nähert sich ungefähr einem Meter pro Minute. Okay, okay, das ist nicht wirklich windhundartig! Aber wartet nur ab, mit einem Jahr werden aus diesen ungelenken Bewegungen Sprünge von zwei Metern werden! Über die Sofalehne aus dem Stand? Dann kein Problem mehr! Und auf der Wiese hängen sie dann jeden Retriever und Labrador lässig ab! Wohl dem, der dann einen verläßlichen Gehorsam trainiert hat! Wir sind übrigens auch dann für Euch da, wenn die Welpen mit acht Monaten in die Pubertät kommen. Ich erinnere mich an die Großmutter der kleinen Freda: Avalie hat mir mit zehn Monaten während ihrer "dummen fünf Minuten" einmal die Pudelmütze vom Kopf gerissen! 

Das war es für heute, allen einen schönen Samtagabend! 

20.12.2019

Und wieder ein Statusbericht von den Pudelkindern! Es passiert gar nicht so viel im Moment, und es sind schöne ruhige Tage hier im Hunsrück. Wir machen keinen Weihnachtsstreß, überlegen gerade ob wir den Weihnachtsbaum aufhängen sollen, damit unsere beiden jungen Katzendamen ihn nicht als Arena mißbrauchen! 

Die Welpen wachsen und wachsen, murzeln vor sich hin im Traum und werden immer sicherer in ihren Bewegungen. Aber es ist doch immer noch ein Herumrobben, so richtig viel Kraft müssen die Vorderbeine erst entwickeln. Trotzdem sind wir jeden Abend beruhigt, wenn die Waage wieder 50 Gramm mehr anzeigt. Auch die Gesichter strecken sich langsam, und die Winzlinge bekommen langsam Ausdruck, denn die Augenlieder und Lefzen werden immer schöner! 

Wir warten schon mit Spannung, wann die ersten kleinen Fellknäuel die Augen öffnen!

 

Wie schon gesagt, sind die weißen Hundewelpen richtig schön pigmentiert! Bei den Pudeln aus der Pinqerton-Linie (die von uns bevorzugte Vaterlinie aus den Niederlanden) ist das die Regel. Zum Glück gibt es bei dem hohen Zuchtstand der Pudel keine Probleme mit zu wenig dunklen (pigmentierten) Nasen! Wenn ich an die armen Schottischen Schäferhunde (Collies) denke, bei denen doch ein Prozentsatz große Probleme mit den UV-sensiblen Nasen haben, bin ich sehr froh um die robuste Gesundheit der Pudel. Man hat beim Pudel auf den Ausstellungen immer viel Gewicht auf die Frisur gelegt. Der Körper ist wohlproportioniert und nicht verzüchtet.  Das ist auch ein großes Plus der Pudelhunde. (Ich spreche ausgesprochen gerne von "Pudelhunden", denn ich bilde mir ein ich hebe mich damit ein wenig von den gestylten Ausstellungspudeln ab.)

 

Wir mögen die Pudel ja viel lieber kurz-natürlich geschoren! In den Anfängen unserer Zucht, als man kaum noch große Pudelhunde sah - es liegt fast zwanzig Jahre zurück -  wurden wir ständig gefragt, um was für eine Labradorrasse es sich denn handele. Die Mehrzahl der (begeisterten) Hundefreunde vermuteten, es seien Curly Coated Retriever... Ich tat dann gemeinerweise immer ein wenig dümmlich-unwissend und sagte gespielt verwirrt: "Nein, nein, das sind nur Pudelhunde". Die regelmäßige Antwort war dann: "Aber die sind so schön!". Das "Aber" - an sich schon eine Frechheit - war dann für mich quasi eine Steilvorlage und ich sagte dann regelmäßig: " Ja,ja,  das wissen wir! " Und freute mich immer diebisch.

Genug Gedanken für diesen Samstag, es soll noch das Bild des Tages folgen: 

Der kleine Faust schläft satt und zufrieden inmitten seiner Schwestern und Brüder: Man erkennt deutlich die schon viel weiter entwickelte Nase und die dunklen Augenlieder die sich mit bald bald  öffnen werden. 

18.12.2019

Auch heute sind die Pudelkinder hauptsächlich mit Trinken, Schlafen und Träumen beschäftigt. Die Waage sagt uns, daß alles in Ordnung ist, denn die Kleinen haben weiter an Gewicht zugelegt. Morgen werden sie ihre Geburtsgwichte verdoppelt haben. Wir merken es beim "Trockenlegen", denn sie sind wirklich ein ganzes Stück kompakter geworden!

 

Auch ihre Körpertemperatur können die Welpen jetzt, mit knapp einer Woche, zumindest für einige Zeit und in der Gruppe etwas besser aufrecht halten. 

Und so haben wir Daisy heute morgen zum erstenmal seit ihrer Niederkunft mitgenommen auf die (etwas kürzere) Morgenrunde in den Wald. Sie hat die Pause von der Non-stop-Mutterschaft und vor allem die Bewegung und die frische, klare Luft sichtlich genossen. Die Welpen haben bei unserer Rückkehr tief und fest geschlafen. Hier noch schnell zwei Bilder von unseren schlummernden Hundesäuglingen:    

Hier oben schlafen alle Geschwister in dichtem Knäuel nach dem Trinken und auf frischen Tüchern. Unten: Die weißen Hunde haben schönes Pigment, die Pfotenballen und auch die Schnäuzchen sind schon wunderbar schwarz. Wir können uns kaum sattsehen, an diesen goldigen kleinen Wesen. Im Traum wird manchmal schon ein ganz klein bisschen gebellt! 

17.12.19

Neues von unseren Pudelwelpen! 

Viel Neues gibt es nicht zu berichten, die kleinen Bäuchlein runden sich zusehens und die Welpen nehmen alle an Gewicht zu. Wir nähern uns langsam dem Ende der ersten, doch kritischen Tage und freuen uns mit den kleinen runden Wonneproppen! Daisy hat fürs Erste genug Milch, allerdings lassen wir den beiden kleinsten Welpen doch mehrmals am Tag besondere Fürsorge angedeihen: 

Wir legen sie an die stärksten Milchdrüsen der Mutterhündin, so daß ihre Chancen auf ausreichend Milch sich deutlich verbessern. Denn eins ist klar: Der Konkurrenzkampf der Welpen um die besten Plätze beginnt gleich nach der Geburt! Durch das "Bevorzugen" der schwächeren Welpen greifen wir sanft in das natürliche Gefüge ein. 

 

Mit jedem Tag wird auch die Gefahr geringer, daß Daisy versehentlich einen Welpen erdrückt. Momentan ist allerdings noch rund um die Uhr ein waches Auge und Ohr notwendig. Natürlich sind wir entsprechend übermüdet, aber auch das gehört zu einer erfolgreichen Aufzucht dazu! Man kann eben einen so starken Wurf Hundekinder nicht "mal eben nebenbei" aufziehen!

 

Auch Daisy muß die Geburt verarbeiten, körperlich geht es ihr gut, seelisch fordert sie mehrmals am Tag Beistand außerhalb der Wurfkiste ein: Sie möchte dann minutenlang gestreichelt werden, und wir merken, daß sie in dieser ungewohnten Situation die Bestätigung braucht, daß alles so wie es läuft in Ordnung ist. Das sind für uns sehr schöne Momente, zumal man mit Pudeln ja fast sprechen kann.... Die Fragen "Mußt Du raus? - Hast Du Hunger? Brauchst Du Wasser?" Oder auch " Laß mal sehen!" Wenn wir das Gesäuge kontrollieren, versteht Sie natürlich und ist in unseren Augen dankbar für jede Zuwendung. 

 

 

Ein Bild soll auch noch folgen! Wir wiegen täglich die natürlich individuell gekennzeichneten Welpen um ganz sicher zu sein, daß alle genug Milch bekommen und kein Infekt, den auch Hundekinder bekommen können, im Anmarsch ist. Das Wiegen ist manchmal gefährlich, den unter keinen Umständen dürfen die Kleinen von der Waage fallen! Und sie sind schon ganz schön zappelig, wenn sie allein auf die Waage sollen! Wir wärmen das Handtuch vorher an, dann liegen sie etwas ruhiger. Hier seht Ihr eine schön pigmentierte kleine Hündin, die einmal weiß werden wird: 

15.12.2019

Den ruhigen Sonntag haben die Hundekinder mit Trinken und Schlafen verbracht. Allen geht es gut und alle haben wieder an Gewicht zugelegt. Die als vorletzte geborene weiße Hündin Fenja bringt schon  430 Gramm auf die Waage! Und auch ihre Geschwister kräftigen sich zusehens. Daisy geht es prima, sie war heute morgen für zehn Minuten auf der Wiese hinter unserem Hof und hat die Bewegung sichtlich genossen. Die Welpen halten sich die kurze Zeit selbst warm, sie bilden dann ein dichtes Knäuel von kleinen Fellchen. Hier noch ein Bild von heute abend:  

Sehr süß sind immer die wirklich winzigkleinen Öhrchen und Pfötchen der Neugeborenen. Die Öhrchen erinnern mich immer an die Ohrenklappen der russischen Fellmützen.... So ein Öhrchen ist aber nur so groß wie ein Fingernagel! Unfassbar daß daraus mal ein großer stolzer Pudel wird! Und wieviel Lebenskraft schon in den Babys steckt! Wir können uns kaum sattsehen und verbringen viel Zeit in der Wurfkiste. Daisy findet das toll, und wir haben manchmal das Gefühl, sie würde den Wurf lieber auf dem Sofa aufziehen. Aber das müssen wir zum Schutz der Babys natürlich vermeiden. Deshalb machen wir es lieber anderherum und besuchen Daisy oft in ihrem Privat-Appartement...

 

14.12.2019

Ein kurzes Update aus der Wurfkiste: 

Alles wohlauf! Das Wiegen am zweiten Tag ist immer sehr spannend, denn es sagt viel über den Zustand der Welpen aus. Am ersten Tag nach der Geburt stagniert das Gewicht oft, ja es kommt sogar zur geringen Gewichtsabnahme. Das ist ganz normal. Heute haben alle Welpen an Gewicht zugelegt; der eine mehr, der andere weniger, aber bei allen ist die Entwicklung positiv. Die schwersten Welpen wiegen sogar schon fast 400 gramm und das ist ganz toll! 

Daisy geht es sehr gut, sie frißt viel und erholt sich zusehens von der Geburt. Sie ist eine so liebe, pflichtbewusste Hündin! Heute morgen wollte sie unbedingt mit in den Wald! Aber das geht natürlich noch nicht. Sie ist im Umgang mit den Welpen sehr ruhig und sorgsam, will aber keinen der anderen Hunde in der Nähe der Wurfkistnte haben. Da werden schnell die Zähne gezeigt! Dagegen ist sie ihren Menschen gegenüber voller Vertrauen!

Wir hoffen weiter, daß die Entwicklung der Welpen gut verläuft, und werden weiter berichten.  

 

 

13.12.2019

Der Tag der Geburt ist vorüber. Gestern hat unsere Hündin Daisy nach 62 Tagen Tragzeit ihre Welpen bekommen. Es war ein Tag voller Emotionen und nicht ohne Zwischenfälle. Hier soll ein kurzer Bericht folgen:

Am Mittwoch morgen hat Daisy nur noch einen Happen gefressen und ihr gewohntes Frühstück stehen lassen. Sie ist aber noch gern mit Spazieren gegangen. Aber am Abend war sie dann doch sichtlich angestrengt. Sie wußte nicht, ob ihr der harte Boden oder die weiche Sofaecke, die wir vorsorglich mit alten Handtüchern abgedeckt hatten, besser gefällt. Ich ahnte schon, daß es viele Babys werden würden, denn Daisy wollte eigentlich nur noch auf dem Rücken liegen! Das habe ich noch bei keiner Hündin erlebt. Aber der Bauch war in der letzten Woche wirklich noch einmal stark gewachsen.

 

Die Nacht war dann noch einigermaßen ruhig, ich hatte mir ja schon seit Dienstag mein Bett im Wohnzimmer gemacht, um zur Stelle zu sein, habe aber natürlich seit Dienstag nicht mehr so richtig tief geschlafen. Daisy mußte alle drei Stunden raus und hat auch so Flüssigkeit verloren, ich denke es hat  gar nichts mehr Platz gehabt in diesem großen Bauch! 

 

Mein Gefühl sagt mir am Donnerstag morgen, daß es nun nicht mehr lange dauern kann. Ich gehe mit den anderen Hunden eine frühe Runde, Daisy bleibt bei Uwe zu Hause, und wir schaffen dem restlichen Rudel Bewegung und ein Frühstück. 

Eigentlich hätte ich einen Liefertermin heute, aber den kann ich zum Glück anders organisieren, so daß ich den Tag für Daisy frei habe. Ruhe kehrt ein, ich fange an irgendetwas zu sortieren, aber Daisy steht hechelnd neben mir und folgt mir auf Schritt und Tritt! Ich denke: So wird das nichts! und lege mich kurz aufs Sofa, bin ja eh total müde von den kurzen Nächten. Daisy legt sich sofort neben mich und ist zufrieden, sie döst und schläft kurz ein, - ich auch - .. dann wird es spannend, denn ich merke die erste Wehe, auf die ich mittlerweile schon sehnsüchtig warte. Oh Gott, denke ich, laß nur den Tag gut vorübergehen! Es sind aber nur zwei leichte Wehen, ich denke, na ja, wird wohl bald losgehen! Plötzlich sehe ich etwas feuchtes vor dem Sofa... Und dort liegt ein Welpe in der Fruchthülle! Der Erste ist da! Ich hatte nichts bemerkt und ein Adrenalinstoß durchfährt mich: er wird tot sein, denn die beiden Wehen sind schon Minuten her! Mit doch zitternden Händen reiße ich die Fruchthülle auf und - ein kräftiges Niesen und dann ein Protest und der erste Atemzug! Der kleine weiße Rüde Finn ist auf der Welt! Es ist 12.55 Uhr. Danach überschlagen sich die Ereignisse, mir bleibt kaum Zeit zum Abnabeln, denn es ist Daisys erster Wurf und sie weiß nicht wie man das macht. Ich gehe mit Daisy in die Wurfkiste, lege den kleinen Finn zu ihr. Aber sie leckt ihn nicht trocken, also übernehme ich das mit den angewärmten Handtüchern, die ich vom noch warmen Ofen hole.

Ich denke "Leg mal Holz auf, es soll doch schön warm für die Babys sein" es soll sich später herausstellen, daß das ein Fehler war!

 

Um 13.05 kommen der schwarze Rüde Falk und um 13.07 seine weiße Schwester Fee zur Welt. Daisy hat offensichtlich keine großen Schmerzen, sie gibt keinen Laut von sich. Um 13.20 folgt noch ein weißer Rüde, und dann kommen ganz schnell zwei kleine tote Welpen zur Welt. Ich bin undendlich traurig, und habe Angst daß doch irgendetwas schief läuft! Der Moment ist ganz furchtbar, ich streichle die kleinen fast vollentwickelten Welpen und lege sie in ein weiches  Handtuch. Ich muß mich aber um den wenige Sekunden zuvor geborenen Feivel kümmern, Daisy beginnt zum Glück jetzt die Welpen abzutrocknen, und ihre warme weiche Zunge tut ihnen gut, das merke ich. Ich hoffe so sehr, es möge bei den nächsten Welpen gut gehen! Lange muß ich nicht warten, denn um 13.40 kommt ein kleiner schwarzer Rüde putzmunter und kräftig strampelnd zur Welt. Ich atme tief und sende ein kurzes "Danke" in den Himmel. Der kleine soll Felix heißen, - Der Glückliche - er ist wirklich rabenschwarz und hat so süße Wellen auf dem Rücken! Ihm folgt um 13.50 wieder ein kleiner Rüde, genauso rabenschwarz. Ich nenne im Gedenken an meine norddeutsche Heimat "Fiete" was niederdeutsch für Fritz ist und mache ihn trocken, bevor ich ihn Daisy gebe. Eine halbe Stunde passiert nichts, und Daisy kommt ein wenig zur Besinnung. Ich streichle und lobe sie, und sage ihr wie toll sie daß alles macht und daß ich bei ihr bin. Es wird jetzt ruhiger, ich denke, daß die Geburt bald vorbei sein wird. Mit acht Welpen ein großer Wurf! Da meldet sich um 14.19 noch ein kleiner schwarzer Mann an! Faust soll er heißen und ist wie seine Brüder 300 Gramm schwer! "Gut, dann sind es neun gewesen" denke ich - ich komme sowieso mit dem Zählen nicht mehr ganz mit - als mir der Schreck zum dritten Mal in die Glieder fährt: Ich hatte ein großes Badetuch auf den Ofen gelegt zum Vorwärmen und bin dann von der Geburt des kleinen Faust überrascht worden. Als ich mich umdrehe steht das Handtuch in Flammen! Okay, der Schürhaken liegt gleich daneben, das Handtuch ist so wie meine innerer Ruhe gnadenlos verloren, und ich bugsiere es mit einigermaßen ruhiger Hand in den Ofen! - Aber dann gibt es nur noch Schönes zu berichten: Um 14.59 befreit Daisy die weiße Hündin Felice aus der Fruchthülle und beginnt sich vorbildlich um ihre Tochter zu kümmern. Sie nabelt die kleine Felice selbst ab und streicht auch das Blut aus der Nabelschnur! Wie ist die Natur doch perfekt! Es folgen dann tatsächlich noch zwei Hündinnen: Um 16.00 die weiße Fenja, auch eine kräftige, vitale Hündin mit 310 Gramm. Ich bin mir fast sicher, daß es nun alles vorüber ist, denn Daisys seufzt tief und trinkt dankbar eine Schale warme Ziegenmilch, die alle unsere Hunde lieben. Trotzdem lege ich ein helles frisches Tuch unter ihren Schwanz, und so sehe ich auch im Dämmerlicht des hereinbrechenden Abends zum Glück gleich, daß sich die kleine schwarze Hündin Freda ins Leben strampelt. Jetzt ist dann aber wirklich Schluß!

 

Gegen acht komme auch ein wenig zur Ruhe, habe plötzlich mordsmäßigen Hunger! Zum Glück hat Daisy fürs erste genug Milch, so daß gegen Mitternacht die ganze kleine Familie satt, warm, weich, und unendlich goldig in der frisch bezogenen Wurfkiste liegt. Das ist, glaube ich, der schönste Moment der ganzen Geburt!  Ich freue mich sehr, daß Daisys alles gut überstanden hat, und hoffe, daß wir die zehn Welpen gut auf dem Weg ins Leben begleiten können.

 

Ein ganz besonderer Tag liegt hinter uns allen!

 

Freitag der dreizehnte Dezember, sechs Uhr morgens:  

Die dritte Waschmaschine ist am Laufen und auch ich habe eine Dusche nötig und schlafe dann noch zwei Stunden. Daisy war draußen und macht einen zufriedenen Eindruck.  Jetzt heißt es die nächsten paar Tage abwarten und gut aufpassen, daß sich die Mama nicht versehentlich auf die Kleinen legt. Zu groß ist aber die Gefahr nicht, denn Pudel haben sich viele Urinstinkte bewahrt. 

Ein einziges Bild muß vorerst genügen, es folgen noch genug. Wir brauchen jetzt alle ein paar Tage Ruhe. Hier seht Ihr die kleine Familie! 

11.12.2019

Daisy schläft heute viel und hat nicht besonders gut gefressen, wollte aber spazierengehen und ist auch sonst wohlauf. Die Babys bewegen sich normal und es scheint alles in guter Ordnung zu sein. 

 

Weiche Handtücher und alles Übrige sind bereitgelegt, auch die Waage hat eine warme Auflage bekommen und steht bereit. 

Daisy liegt viel in der Wurfkiste und hat diese gut angenommen. Wir fragen uns, ob sie sich an den letzten Wurf ihrer Schwaster Malin erinnert? Schade daß sie nicht reden kann! 

Wir hoffen weiter auf eine leichte Geburt und werden sehen, was die Nacht bringt...

 

 

 

... Daisy hochträchtig auf dem Sofa....

10.12.2019

Die Trächtigkeit von Daisy schreitet weiter gut voran. Daisy ist munter und will immer noch gerne spazierengehen! Aber sie ist doch nicht mehr ganz so gut in Form; der Bauch ist ein ganzes Stück gewachsen, und langsam wird es Zeit für die Geburt, denken wir. Trotzdem verbringen wir täglich Zeit im Wald, denn Bewegung und Sauerstoff beeinflussen die Entwicklung der Welpen ganz sicher positiv!

 

Wir verbringen glückliche Tage und genießen natürlich auch die Kuschelstunden auf dem Sofa. Daisy will gerne nah bei uns liegen, und wenn man die Hand auf ihren Bauch legt spürt man die kleinen Pfoten, die gegen die Bauchdecke treten! Daisy ist dann oft wach und man könnte meinen, sie horcht in sich hinein. Das sind natürlich wunderbare Minuten. Und für uns ist es ein Zeichen, daß alles in Ordnung ist.

 

Nun hoffen wir weiter auf einen guten Verlauf der letzten Tage der Trächtigkeit. Alles ist bereit, die Wurfkiste steht schon einige Tage, Daisy hat sie inspiziert und wir haben auch schon ein paarmal zur Probe drin gelegen! Alle persönlichen Termine für die nächsten Tage sind verschoben oder erledigt, der Kühlschrank ist voll... Nun könnten die Babys eigentlich bald kommen... wir brauchen nur noch eins: ein paar Tage Geduld. 

 

 

04.12.2019

Heute will ich ein neues Kapitel in unserer Pudelzucht beginnen. Wie viele Interessierte bereits wissen, ist unsere junge schwarze Hündin Daisy tragend und erwartet in wenigen Tagen ihren ersten Wurf. Wir sind alle sehr gespannt auf die nächsten Tage und hoffen natürlich, daß alles gut geht! 

 

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