Die Pudelhunde vom Weidenlauf
Die Pudelhunde vom Weidenlauf  

       Welpentagebuch E-Wurf Malin            Edda, Emelie, Eevke, Elfe, Ean, Enja, Elis

(Das Welpentagebuch mußt Du von unten nach oben lesen, daß heißt: Der älteste Bericht ist ganz unten. An erster Stelle steht also der neueste Bericht!)

14.05.19

Ein kurzes Update von den Pudelkindern! Fast alle Pudelkinder haben uns verlassen und sind in ihre neuen Familien umgezogen. Wir hoffen, daß Klein-Ean, der jetzt Lino heißt, und auch die kleine Elfe, die in Richtung Süden gereist ist, ein liebevolles Zuhause bekommen und wünschen ihnen alles, alles Gute. Wir freuen uns, wenn wir ab und zu etwas hören, und sind natürlich für alle Fragen offen! Bleibt nur noch die kleine Elis, die erst am Monatsende umziehen wird. Wir üben fleissig Leine gehen mit ihr, sie muß jetzt genau wie ihre Schwester Emelie, die bei uns bleibt, alles lernen, was für ein Hundeleben in der komplizierten Menschenwelt wichtig ist! Gestern waren wir schon an der Leine in der "Stadt" (wenn man das Örtchen hier so nennen kann). Auch in der Sparkasse waren die beiden Hundemädchen schon, und haben alles ganz toll gemacht. Ein bisschen Angst hatten sie vor den Spiegelbildern in den Schaufensterscheiben, aber das war auch schnell vorbei. Jetzt kommt ja für alle das Stubenrein-training. Ich bitte nochmal um Nachsicht und

v o r s i c h t i g e Zurechtweisung, falls es "daneben" geht. Mit Pudelhunden darf man nicht grob werden, sonst machen sie "dicht" und man erreicht sie nicht mehr. Grobheit ist also der Erziehung abträglich! Wichtig ist, nach jedem Malheur mit Essigreiniger o.ä. aufzuputzen, sonst regt der haftengebliebene Duft wieder zu neuem Ärgernis an!

... und hier noch zwei Bilder aktuellen Datums: Elis ist frustriert, denn Akko will nicht spielen... so liegen sie dann Schnauze an Schnauze in einem "Sonnenflecken" im Eßzimmer und Elis läßt ab und zu einen kleinen Seufzer hören... 

.. und hier sind Elis und Emelie müde von ihrem ersten Stadtausflug. Sie haben sich beide zusammen auf die Zeitungskiste in der Küche gequetscht... lange haben sie hier nicht mehr Platz! 

04.05.2019

Auch heute haben uns zwei Pudelwelpen verlassen und sind in ihr neues Zuhause eingezogen. Wir wünschen auch der kleinen Edda und der kleinen Enja, dem schwarzen Lockenwunder, einen wunderbaren Start in ihr neues Leben! Wir hoffen, daß die Eingewöhnung gut verläuft! 

Jetzt wird es langsam leerer in der Welpenstube der Pudelhunde vom Weidenlauf. Die vier übrigen Welpen werden uns auch in den nächsten Wochen verlassen. Alle? - nicht alle!  -   denn die kleine Elfe, die wir liebevoll "Kleine Hexe" nennen, bleibt bei uns und unserem Rudel. So warten nun noch der kleine Rüde Ean und die Hündinnen Emelie und Elis auf ihre Familien; es wird Zeit, denn die wichtige Prägephase im Leben der Welpen hat jetzt begonnen. In diesem Alter gewöhnen sich die Welpen am besten an ihre neuen Familien. Wir freuen uns darauf, die weitere Entwicklung ein wenig miterleben zu dürfen!     

 

 

Auch für die Mutterhündin Malin beginnt jetzt wieder eine Zeit der Ruhe. Ruhe? Malin ist eine junge Hündin und hat die Geburt und Aufzucht bestens verarbeitet. Gelegentlich füttert sie Ihren Wurf noch mit vorverdauter Nahrung, die sie ihnen nach Wolfsmanier nach dem Fressen bringt und vorwürgt. Pudel haben noch viele ursprüngliche Verhaltensweisen. 

Außerdem genießt Malin wieder die Spaziergänge und spielt dabei ausgelassen mit ihrer Schwester Daisy! Hier ein paar Bilder: 

 

Wir wünschen allen Pudelkindern, daß sie ausgelassen mit Hundefreunden, die etwa gleich schwer und gleich stark sind, spielen dürfen - von Zeit zu Zeit. In der Jugend sind die Pudelhunde temperamentvoll und auch der Mensch muß ihnen dann, z.B. auf einer Hundewiese, ein Ventil für ihr Temperament bieten. Sie bei ihren schnellen, kraftvollen Bewegungen zu beobachten ist wunderbar. Der Pudel ist ein eleganter, schöner Hund! 

03.05.19

Ein aufregendes Wochenende hat begonnen! Heute ist das erste Pudelkind von seinen neuen Freunden abgeholt worden! Für uns ist das immer ein bisschen schmerzlich, aber wir freuen uns, daß die kleine Hündin nun alle Aufmerksamkeit von ihren Menschen bekommt, die sie verdient. Wir wünschen Dir alles Gute und eine guten Start in ein langes, erfülltes Pudelleben, kleine Eevke! 

 

Ich kann heute nicht lange schreiben, es ist noch einiges vorzubereiten, denn morgen verlassen uns noch zwei Pudelkinder.... Hier noch drei schöne Bilder aus dem Welpenauslauf! Alle sind eifrig am Kofferpacken! Oder soll ich sagen, sie sind am Kofferzerlegen?  Okay, sie machen es dann doch auf ihre eigene Weise... 

 

30.04.2019

Und heute ist die nächste Hürde für die kleinen Pudelkinder genommen: Der Zuchtwart des Pudelzuchtverbandes  war bei uns zu Besuch und hat den Wurf von allen Seiten begutachtet und für sehr schön befunden!

 

Alle Welpen sind gut entwickelt und haben ein fehlerloses Milchgebiß bekommen. Das läßt darauf hoffen, daß es auch nach dem Zahnwechsel nicht zu bleibenden Fehlstellungen der Zähne kommen wird. Damit heißt es: Dem Umzug steht nichts mehr im Wege und die Pudelkinder können zu ihren neuen Familien umziehen!

 

Jetzt bleibt uns nur noch, den Welpen den Bart und die Haare an den Pfötchen ein wenig zu kürzen, das spart den zukünftigen Besitzern eine Menge Arbeit in den ersten Monaten! 

 

Auch der Microchip ist eingesetzt und die Internationalen Impfpässe sind aus der Tierarztpraxis abgeholt. Alle kleinen Hunde haben die Impfung gut überstanden und auch schon wieder guten Appetit. Hier noch zwei Bilder der kleinen Elis mit ihrem neuen Impfpass, der mit ihr in den Norden reisen wird. Mit Elis sind wir sehr zufrieden, denn auch ihr Kiefer hat sich gestreckt, so daß das Milchgebiß völlig ohne Fehler ist.  

 

29.04.2019

Heute nur ein kurzes, aber wichtiges Update! Heute abend war unser Tierarzt bei uns und hat alle Pudelkinder untersucht. Die Welpen haben heute abend ihre ersten Impfungen erhalten und auch ihren Microchips. Bei der tierärztlichen Untersuchung sind keine Besonderheiten aufgefallen, alle Pudelkinder sind gesund und schlafen sich jetzt erst einmal aus. Für morgen ist der Besuch des Zuchtwartes geplant und wir sind schon gespannt, wie die Beurteilung des Wurfes ausfällt! 

 

28.04.19

...und einen schönen Sonntag aus dem wieder sonnigen Hunsrück! Es geht allen Pudelchen gut, sie spielen in diesem Moment in Ihrem Freiauslauf in der Sonne und genießen das schöne Wetter.

 

Gestern hatten wir einen rechten Kälteeinbruch, es hat Hagelschauer gegeben und dazu 4 Grad Temperatur. Brrr. Auch die Hunde haben sich zusammengekuschelt und waren nicht so aktiv wie sonst. Pudel sind ja keine empfindlichen Hunde. Wir haben seit zwanzig Jahren Pudel und noch nie ein Hundemäntelchen besessen!

 

Bei zehn bis fünfzehn Grad fühlen sie sich allerdings deutlich wohler, vor allem in diesem Alter. Wer schon mal einen Hund hatte, weiß: Temperaturen über 25 Grad im Schatten sind dann auch wieder nicht so toll. Gern verschlafen die Hunde zu warme oder zu kalte Temperaturen auf ihren Ruheplätzen...

 

Was gibt es sonst Neues? Die meisten Familien haben ja ihren Pudelwelpen besuchen können. Auf besonderen Wunsch präsentieren wir Euch heute die Klein-Emelie... Sie wird, wenn alles gut geht, Mitte Mai in den Süden reisen! Es ist eine ganz wunderbar proportionierte, schöne Hündin von mittlerem Temperament und einem wirklich lieben Wesen! Emelie ist etwas dunkler im Haarkleid, aber das wird auch ganz sicher noch weiß werden. An dieser Stelle einen Gruß an den Bodensee (Hallo Daria!) Hier kommt Emelie:  

 

Und vorgestern waren wir dann, als am Abend die Sonne ein wenig zum Vorschein kam, auch noch an unserem Bach, der schön still am Waldrand liegt. Die Hunde haben jetzt immer weniger Angst vor dem Autofahren, alle sind etwa zehn mal im Auto unterwegs gewesen und haben dabei einige Kilometer hinter sich gebracht. Alle beginnen, sich an das brummende, knurrende Ungetüm zu gewöhnen.

 

Die ganze Rasselbande kann jetzt auf der Ladefläche zusammen mit der Mutter reisen! Der Ein- und Ausstieg muß natürlich gut gesichert werden, denn kleine Hunde haben kein Verhältnis zur Höhe! Unglaublich schnell können sie irgendwo herunterfallen! Wir haben ein Sicherungsgitter vor die Laderaumtür gebaut:  

... alle sieben  sind auf dem Weg durch die Wiese den Hang hinunter. Lange Ausflüge sind in diesem Alter noch nicht möglich, man sagt: Der Spaziergang des Welpen dauere pro Lebensmonat fünf bis zehn Minuten, daß heißt: Mit zwei Monaten sind die Hunde nach 20 Minuten erschöpft und sollen wieder am Auto sein! Was aber nicht heißt, daß die Welpen die Ausflüge nicht in höchstem Maße genießen und auch für ihre psychische und körperliche Entwicklung unbedingt brauchen! Hier purzeln sie zusammen mit Malin durch die Wiese den Hang hinunter: 

--- im Hang hatten Wildschweine große Teile der Wiese aufgebrochen, daß war für die Hundekinder sehr interessant, es wurde aufgeregt geschnüffelt. Das war ein ganz neuer Duft in der Hundenase! 

und dann sind wir am Bach angekommen! Uwe macht den Meutenführer, ich muß Bilder machen und bilde die Nachhut... Das Ufer sieht steiler aus als es ist. Mutter Malin hat gar keine Angst vor Wasser, und so sind auch alle sieben Welpen fröhlich im Bach herumgeplatscht. Wir hatten viel Spaß! 

26.04.19

Aus dem regnerischen und kalten Hunsrück einen Gruß an Alle! Heute ist ein trüber Tag, die Welpen können nicht lange ins Freie, denn das Pudelfell ist in diesem Alter noch "offen", die Hundchen würden naß werden und sich erkälten.

 

Die kurzen Ausflüge befriedigen die Pudelkinder auch nicht mehr, so daß sie alle ein wenig unleidig und unterfordert sind. Wir behelfen uns, indem wir die Pudelchen kurze Ausflüge ins Wohnzimmer machen lassen.... zu lang kann das aber nicht sein, denn sieben Pudelchen von den Steckdosen und Sofaecken fernzuhalten ist eine fast unlösbare Aufgabe! Es ist die Zeit gekommen, daß wir immer mehr daß Gefühl haben, dem Pudelnachwuchs nicht mehr gerecht zu werden. Es wird Zeit, daß die Kleinen in ihre zukünftigen Familien umziehen! Zum Glück soll ja am Montag die Impfung stattfinden, und am kommenden Dienstag kommt das Zuchtamt zur Beurteilung des Wurfes. Wir hoffen, daß alles gut verläuft! 

 

Bis dahin üben wir weiter Autofahren, und hoffen, noch ein paar schöne Bilder von den Hunsrücker Hügeln hier einzustellen.

Für heute nur ein paar (langweilige) Wohnzimmerbilder...

 

 

 

23.04.19

Die schönen Ostertage sind leider vorbei, aber wir hatten herrliches Wetter und konnten viel draußen sein. Die kleinen Pudelchen freuen sich jedesmal, wenn es in die Wiesen geht!

 

Und wir haben auch schon heute die dritte Auto-Trainingsstunde mit ihnen absolviert. Es waren heute schon einige Kilometer, die wir jeweils mit zwei Welpen gefahren sind. Manche waren dabei aufgeregt, aber eigentlich haben alle diese ersten Fahrten ganz mutig mitgemacht. Sie haben ja wirklich alle eine enge Bindung an uns aufgebaut und wenn unsere Stimme sagt: "Alles okay, Kleines!" habe ich daß Gefühl, daß sie uns glauben. Auf jeden Fall hat kein Welpe Anzeichen von Unwohlsein gezeigt, so daß es jetzt für uns heißt: Fahrten ausdehnen und "Dran bleiben!".

 

Auch im neuen Zuhause sollen unbedingt alle 2-3 Tage kurze Fahrten gemacht werden, damit der Hund autofest wird. Dabei bitte ich die Fahrer: Stellt Euch vor ihr habt eine wassergefüllte Blumenvase im Auto. Fahrt also Blumenvasenkurven! Oder sollte ich doch sagen: Hundekurven? Es ist das Gleiche! Es ist unangenehm, wenn der Welpe sein gesamtes Frühstück jeden Tag ins Auto erbricht, also: Training! und Vorsicht!

Hier die Tagesbilder: 

Heute gab es Zicklrippe... Die spitzigen Rippen haben wir nach dem Abknabbern weggenommen. In ein paar Wochen ist das nicht mehr nötig. 

Muß man die Zicklrippe erst noch tothopsen??? (Geschickt hält Edda die Rippe mit den Vorderpfoten und reißt Fleisch und Knorpel ab. Vor allem die Knorpel sind sehr gesund)

Enja und Eevke bei ihrer dritten Autofahrt! Mit etwas Mühe werden wir tolle Beifahrer! (Uwe war schon öfters im Auto...)  

Wir haben mindestens zehn Bilder gemacht, bis Enja schön zu sehen war! Schwarze Hunde sind immer etwas schwieriger zu fotografieren als weiße... Edda schaut noch ein wenig sparsam.... 

21.04.19

Wir wünschen allen Pudelfreunden, Nachbarn und vor allem den Familien, die bald ein Pudelkind adoptieren ein frohes Osterfest und schöne Feiertage! Bei uns geht es turbulent zu, die Welpen haben sich ihren Auslauf erobert und bolzen mit ihrem Spielzeug den ganzen Tag in der Sonne herum. Das ist gut für die Vitamin-D-Bildung und damit für einen reibungslosen Calziumstoffwechsel. Jetzt geht auch die psychische Entwicklung mit großen Schritten voran! Wir merken, daß die Kleinen immer stabiler werden. Sie lernen nun vor allem von ihrer Großmutter, daß man als kleiner Kerl nicht immer an großen Hundern herumzupfen darf. Oma kann dann schon mal knurren und granteln! Gelassen und freudig reagiert die Tante Daisy, sie spielt mit den Kleinen und ist dabei sehr vorsichtig. 

 

Heute waren wir dann auch das erste Mal auf unserer Obstwiese! Das war aufregend und ein großer Spaß! Im hohen Gras sind die Kleinen ja fast noch verschwunden... 

Seht selbst: 

schnell schnell, das nächst Abenteuer wartet schon! 

Mit fliegenden Ohren durchs hohe Gras!   

18.04.19

Und wieder etwas Neues von den kleinen Rabauken! Endlich haben wir die Abgrenzung für den Welpenauslauf fertig gestellt und die Welpen dürfen nun tagsüber für einige Stunden in der Sonne spielen! Alle waren heute sehr aufgeregt wegen der vielen Neuen Eindrücke, haben freundliche Bekanntschaft mit unserer Hauskatze Frau Fink gemacht und sich ordentlich Bewegung verschafft. Hier ein paar Bilder vom Spielplatz: 

 

...zum Glück ist Frau Fink eine sehr freundliche Hauskatze! 

Ein großes Schwein aus Gußeisen... Na sowas komisches!!!!

Da wird im alten Stall herumgestöbert! 

... und nach dem Spielen mit den Geschwistern freuen sich alle über die abendliche Mahlzeit im Freien...

Vielen Dank liebe Frau S. für den schönen Teddy! Er schaut nach Wäsche 17 immer noch wie neu aus! Ja.. alle Spielzeuge wandern regelmäßig in die Waschmaschine....

15.04.19

Hallo aus der Kinderstube! Denkt nicht, ich hätte Euch vergessen, aber die Kleinen machen jetzt eine Menge Arbeit, sie sollen ja schön sauber aufwachsen! Außerdem sind wir dabei, den

Auslauf im Hof aufzubauen! Derweil machen die Welpen zweimal am Tag die Küche unsicher und schauen auch schon mal zur Haustür hinaus!(Bild unten).

 

Außerdem stellen wir Euch heute ein schönes Bild der Kleinen Edda vor, die wir auf dem Sofa fotografiert haben. Edda ist die Erstgeborene und sie wird Anfang Mai in den Norden ziehen! 

 

Gestillt werden die Welpen kaum noch, sie haben sich auch gut an feste Nahrung gewöhnt.

 

Eine Erklärung zu Bild 2 von heute, mit der Mutterhündin Malin:  Eine seltene Aufnahme von friedlichem Beisammensein! Die Welpen waren morgens unleidig und voller Tagendrang. Um Ihnen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben und gleichzeitig das Verhalten in der sozialen Gruppe zu festigen, haben wir ihnen ein großes Stück Kalbsbrustbein mit Fleisch gegeben. Daran haben dann alle herumgekaut und gelernt, daß sie den größten Erfolg haben, wenn Sie friedlich nebeneinander "arbeiten". Das Welpengebiss ist ja bereits messerscharf und die Hundekinder sind sehr wohl in der Lage, Fleischteilchen von den Rippen zu lösen. 

Nachdem die Welpen sicherlich eine gute Stunde an der Leckerei gearbeitet hatten hat sie die Erschöpfung übermannt und sie haben eine Schlafpause eingelegt. Zumal der Bauch ja vom Frühstück eigentlich gut gefüllt war. So hat sich Mama Malin dann den Hauptteil der Rippe geschnappt und ihn genüßlich inmitten ihrer friedlichen Kinderschar verspeist! 

 

Bild 3 zeigt die Welpen beim ersten Ausflug vor die Küchentür!

In der Mitte seht Ihr die schwarze Enja! 

Alle Welpen haben wieder gut an Gewicht zugelegt und wiegen jetzt über drei Kilogramm!  

 

Bilder vom 10.04.19

Hurrah! Heute gab es die ersten fleischigen Knochen!

Heute war ein großer Tag für die 7 Pudelkinder! Nachdem das Fleischfressen schon so gut klappt und alle Pudelchen auch das Gemüse gern mitfressen, gab es heute die ersten fleischigen Knochen! Das war eine Aufregung! Das Milchgebiss ist wohlentwickelt und so können die Welpen lernen, ihre Beißerchen einzusetzen. Mit fünfeinhalb Wochen nehmen die Rangeleien in der Wurfkiste auch langsam zu, so daß ich froh darüber bin, eine wirklich sinnvolle Beschäftigung für die Hundchen zu wissen.

 

Die Hundezähne sind noch lange nicht stark genug, um ganze Knochenteile vom den Rinderbrustbeinstücken abzufressen, sondern es werden nur die anhängenden Fleisch- und Fett- und vor allem die für den Calciumhaushalt so wertvollen Knorpelteile genommen. Das macht den Welpen erhebliche Mühe! Sie sind damit solange beschäftigt, bis sie vor Erschöpfung einschlafen, und so soll es auch sein. 

 

Ich weise nochmals nachdrücklich darauf hin, daß Knochen nur in rohem Zustand verträglich und bekömmlich sind. Gekocht und gebraten können sie spröde werden und zu großen Problemen führen. Das muß zwar nicht sein, aber bei uns gibt es niemals gekochte Knochen. Bitte auch nach dem Sonntagsbraten den Küchenabfalleimer sichern, denn ein Pudel ist lange nicht zu dumm, den Deckel anzuheben!

 

Ich bitte alle Familien auch darum, den eventuell "aus einer anderen Zeit " stammenden Familienmitgliedern gerade in diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht sowieso nicht an, daß der Hund am Tisch Rest vom Sonntagsbraten bekommt. (Die Neulinge in der Hundehaltung mögen bitte im Net nach den Stichworten "Aujetzky-Viruserkrankung beim Hund" nachschauen)

 

Ein toller Nebeneffekt der Fütterung in der Gruppe ist, daß die Pudel auch lernen, friedfertig miteinander einen Knochen zu bearbeiten! Für das spätere Soziale Leben mit anderen Hunden ist das ein guter Grundstein. Die Pudel sind ja sowieso sehr friedfertige Hunde, die auch auf Aggressionen im späteren Leben, die ihnen vielleicht von anderen Hunden entgegengebracht werden, meistens mit Spielaufforderung reagieren.

 

Gestern haben wir außerdem den Termin für den Gesundheits-Check, das Setzen der Mikrochips und die Grundimpfung vereinbart: 

Unser Tierarzt kommt am Montag, 28.4. zu uns, so daß wir nicht in die Praxis müssen. Das ist mir in diesem Alter ganz recht, denn die Welpen haben ja noch keinen Impfschutz und man weiß nie, wer vorher im Warteraum war.... 

Wie immer schleicht sich bei mir zu diesem Zeitpunkt schon eine kleine Wehmut ein, denn bald müssen wir Abschied nehmen von den Hundekindern. Zum Glück ist dafür eigentlich keine Zeit, denn jetzt beginnt die schöne Phase der Umweltprägung, die nächsten Wochen werden sicherlich spannend! Freut Euch auf die Bilder! 

 

 

 

Bilder vom 08.04.2019

Das schwarze Fräulein Enja und der Teddybär.. zum Knuddeln...

Wir warten aufs Frühstück! Mensch, mach`mal schneller, sonst machen wir Konzert!!!!

Gruppenbild mit schwarzer Dame....oder Frühstück für die Sieben!

08.04.2019

Mittlerweile sind die Hundekinder schon gute fünf Wochen alt und verbringen Ihre Tage nicht nur mit Schlafen und Trinken, sondern zu einem guten Teil auch mit Spielen und Raufen! Die Teddys werden durch die Wurfkiste getragen und so bespielt, daß sie beinahe jeden Tag mit den Bergen von Handtüchern in die Waschmaschine wandern müssen! 

Die Entwicklung geht zügig voran und aus den schlanken Hundebabys sind runde Wollknäuel geworden, die sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsgänge schon ganz passabel beherrschen! Wassertrinken haben sie auch schon gelernt, und die ersten kleinen Schritte des Hundetrainings stehen auch schon auf der Tagesordnung. Viel kann man ja noch nicht erwarten, aber wenn wir während der Fütterung freundlich und liebevoll " Komm nur, Kommt her!" rufen, reagieren die Welpen schon ganz toll auf die menschliche Stimme! Später kann das dann in der Familie schon der Beginn eines guten Gehorsams sein! Vorausgesetzt, Ihr macht dann auch alles richtig (Zwinker, Zwinker)...

 

Die gute Muttermilch wird auch weniger bei Malin, denn augenscheinlich tun die spitzen Welpenzähnchen weh, so daß die Stillzeiten nur noch wenige Augenblicke lang sind! Malin verläßt dann sofort die Wurfkiste, und die kleinen Fellnasen gucken enttäuscht in die Luft... aber so ist das Hundeleben, man muß dann doch auch das Selberfressen lernen! 

 

 

05.04.19

Leider gibts heute zwar einige Neuigkeiten, aber nicht so viele  Bilder. Der Tag im Hunsrück war kalt und trüb. Auch die ersten zwei Schwalben, auf die wir schon gewartet haben, scheinen zu frieren und wirken erschöpft, nach der langen, langen Reise aus Nigeria in Afrika. Das sind immerhin viertausendfünfhundert Kilometer Luftlinie! Daß sie sofort ihre alten Nester angeflogen haben, zeigt uns, daß es "unsere" Schwalben sind, und daß sie zu Glück die Monate in der Fremde gut überstanden haben! Wir hoffen daß es bald wärmer wir, denn wir lieben die Schwalben sehr! Kaum ein exotischerer Vogel existiert hier in Deutschland, und keiner von grazilerer Schönheit! Vielleicht öffnen mehr Menschen ihre alten Ställe über Sommer für diese wunderbaren Geschöpfe? 

 

Jetzt aber in die Kinderstube! Langsam aber sicher geht es voran mit der Entwicklung der Welpen. Die Kleinen bekommen jetzt neben der Muttermilch zwei- bis dreimal täglich ein Mahlzeit von uns Menschen. Das entlastet die Mutterhündin und kommt bei den Welpen klasse an! Morgens gibt es einen Haferbrei aus Ziegenmilch. Die geringe Getreidekomponente wird erfahrungsgemäß sehr gut vertragen und bekommt den Welpen vorzüglich. Vormittags stillt die Mutterhündin zweimal, aber am frühen nachmittag nehmen die Welpen dann ganz gierig ihre Fleischmahlzeit. Wie schon gesagt prägen wir die Welpen bewußt auf die Aufnahme von Rohfleisch; ich bin überzeugt, daß damit eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung gelegt wird. Natürlich erhalten die Hundekinder zusammen mit dem Fleisch auch Gemüse und die übrigen bei Rohfütterung notwendigen Ergänzungen. Das Gemüse wird in diesem Alter sofort und gern angenommen. 

Am nachmittag stillt wieder Malin den Wurf. So gibt es dann zur Nacht, falls die Welpen noch hungrig sind noch eine kleine Mahlzeit.

 

Natürlich stellen wir einen Teil der Mahlzeiten zu einem späteren Zeitpunkt auf handelsübliches Fertigfutter um. So kann jeder selbst entscheiden, wie er seinen Hund weiter füttern möchte. Nochmals lege ich den zukünfigen Welpenfamilien die Fütterungsanleitungen von Swanie Simon "Barf für Welpen" und "Barf" ans Herz. Und natürlich helfen wir Ihnen auch gerne bei Fragen zur Ration.  

 

Die Pudelchen haben ordentlich an Gewicht zugelegt und auch ihre Wurmkur - zwar nicht so gern - aber doch erfolgreich aufgenommen. 

Außerdem sind heute die Krallen an den Vorderpfötchen leicht gestutzt worden, damit das Gesäuge der Mutterhündin geschont wird. Wir können eben doch nicht alles so gestalten wie in der Wurfhöhle eines Wildhundes: Dort gibt es blanken Erdboden, der die Krallen perfekt stumpf macht. Das schont das Gesäuge der Mutterhündin. Bei uns gibt es dafür weiche Kuschelhandtücher... 

 

Wir freuen uns über das Vertrauen, daß die Welpen uns schenken, denn jetzt kennen Sie uns schon genau und beziehen uns in ihre Spiele ein! Auch die ersten Fleischmahlzeiten, die wir den Hundekindern ausschließlich aus der Hand füttern, tragen zu einer starken Bindung an den Menschen bei. Es ist sicherlich leichter, den Welpen einfach einen Napf hinzustellen, aber wir möchten das wichtige Prägungsmoment der Handfütterung in unserer Zucht unbedingt in den Sozialisierungsprozess einbauen. 

 

Langsam zeigen sich auch charakterliche Unterschiede! Es gibt eine große Hündin, die eher zurückhaltend und sanft ist. Und es gibt auch das Gegenstück: Die kleine Elis, sie war die Kleinste im Wurf, kann sich hervorragend gegen ihre schwereren Schwestern behaupten! Sie trägt sogar "ihren Teddy", der viel größer ist als sie selbst, stolz durch den ganzen Auslauf, nachdem sie ihn vorher kräftig "totgeschüttelt" hat! Auch ein Pudel besitzt Wolfserbe! Okay, okay, nicht so sehr wie andere Rassen, die auf starke Jagdpassion ausgelesen werden... Der Großpudel ist eben eher sanftmütig...  

 

02.04.2019

Hallo aus der Kinderstube! Unsere Pudelwelpen entwickeln sich zusehens! Sie werden langsam stürmisch! Und probieren ihre neuen Zähnchen aus, die schon ganz schön spitz und scharf sind! Mama Malin zieht sich schon ganz gern nach dem Säugen wieder zurück, denn jetzt können die Kleinen schon ganz schön unvorsichtig zupacken! Zum Glück lernen sie ganz schnell, vorsichtig zu sein, denn auch die Geschwister untereinander protestieren, wenn ein Schwesterchen oder Brüderchen sie ins Ohr beißt! Heute morgen haben alle sieben Pudelchen schon ganz manierlich eine schöne Portion Brei mit Fleisch verdrückt. Die Hunde selber halten dabei nicht Maß, so daß die Portionen lieber kleiner und häufiger gegeben werden sollen als zu viel auf einmal. Ein gutes Maß auch für den 8-12 Wochen alten Welpen ist, daß der Welpe nach der Mahlzeit noch Lust zum Spielen hat und nicht sofort mit überfülltem Bäuchlein einschläft. Dann war es zu viel! Heftig Spielen sollen die Hundekinder natürlich nach den Mahlzeiten nicht, aber zu bremsen sind sie auch nicht!  Deshalb lieber kleinere Mahlzeiten und dafür häufiger. Aber dazu später mehr. 

Für heute nur einige schöne Spielszenen aus der Wurfkiste! Lustigerweise ist die kleinste Hündin im Wurf auch die Mutigste, sie ist die Erste, die gestern ganz behende das Brettchen zum kleinen Auslauf (schließt sich direkt an die Wurfkiste an) überwunden hat und sich damit ein weiteres Stück Welt erobert hat! Heute haben es ihr drei Schwestern nachgetan! 

Enja erobert sich das neue Spielzeug! (oben)

Streichelstunde (unten) 

Liebevolle Sozialisierung mit vollem Körpereinsatz!

30.03.19

Ein schöner Moment und ein kleiner Meilenstein im Leben der Pudelchen! Heute abend haben die Pudelchen eine Stunde lang gejammert und offensichtlich nun doch Hunger! Alle Pudelkinder haben sehr aufgeregt ihre erste Mahlzeit mehr geschlabbert als gefressen! Ziegenmilchbrei mit Haferflocken! Bei uns hat sich diese Unterstützung der mütterlichen Milchquelle sehr bewährt! Ziegenmilch ist sehr gut verdaulich und hat viele gute Eiweiße, Hafer ist ein sehr bekömmliches Getreide. 

Das Technische des Selbstfressens muß allerdings noch perfektioniert werden! Zumindest ist keiner kopfüber in den Breiteller gefallen! Jetzt liegen die Welpen - nach der obligatorischen halben Stunde spielen und knuddeln mit ihren Menschen satt und zufrieden auf sauberen "Gute-Nacht-Handtüchern" in ihrer Wurfkiste. Zunehmend wird auch Malin entlastet, aber sie ist supergut drauf und verbringt immer noch viel Zeit mit ihren Kindern! 

Außerdem gab es heute den ersten - aufregenden!- Besuch von lieben Menschen, die sich mit Adoptionsgedanken tragen. Der Tag war schön! Auch morgen gibt es wieder viel Besuch für die lockige Familie, wir werden berichten.... 

 

Die erste Mahlzeit... Ziegenvollmilchbrei! 

....kann man den Teller auch mitessen?

29.03.19

Liebe Pudelfreunde, hier kommen zwei aktuelle Bilder aus dem Pudel-Kindergarten! Die Kleinen werden immer mobiler und können langsam auch etwas mit ihren Spielsachen anfangen! Für den Anfang reichen ein paar Stofftiere und einige Taustückchen, das Spielen beschränkt sich auf ein darauf-herumkauen, wir meinen: Die kleinen Kiefer tun bestimmt weh von den durchbrechenden Zähnen!

Die Bewegungen werden jetzt auch koordinierter, die Wurfkiste wird immer mehr zum Spielplatz! Die kleinen Sprints allerdings sind doch immer noch Hopserchen...

Aus dem Babyalter sind die Pudelwelpen damit eigentlich fast herausgewachsen; langsam entwickeln sie sich in Richtung:

 

               "Echter kleiner Hund!". 

 

Die Gewichtsentwicklung geht langsam auf zwei Kilogramm zu, immer noch reicht die Muttermilch aus, obwohl schon die ersten Zähne des Milchgebisses sichtbar sind! Arme Malin, hoffentlich tun dir deine Babys nicht weh!

 

Spannend ist auch, wann das erste Abstillen sein wird. Es kann nicht mehr lange dauern, denn die Welpen werden immer ungestümer! Wir stehen auf jeden Fall für die ersten Fütterungen in den Startlöchern! Wir haben portionsweise schönes Rindfleisch mit Knorpelanteil eingefroren, das wird die erste Mahlzeit sein, um den Grundstein für eine natürliche und vielfältige Ernährung zu legen. Jeder kann füttern wie er mag, ich allerdings werde den Welpen immer eine frische, rohe Fleischnahrung als erster Mahlzeiten geben. Das legt ein leben lang ein "Gedächtnis" für dieses Futtermittel an. So fressen die Hunde später problemlos frisches Futter. Es widerstrebt mir wirklich, den Welpen aufgeweichtes Trockenfutter oder eingedoste undefinierbare Fleischmischungen als erste Nahrung zu füttern, obwohl die Futtermittelindustrie das gern sehen würde!

 

Es gibt natürlich auch keine Industrie-gesponserten Welpenpakete bei uns! Ich verweise hier auf die hervorragenden Informationen von Swanie Simon: BARF und BARF FÜR WELPEN und BARF FÜR SENIOREN. Diese mit so viel Liebe geschriebenen Ratgeber können für jeden Hundebesitzer den Weg zu einer Ernährung mit vielen frischen Komponenten ebnen! Letztendlich entscheidet natürlich jeder selbst. 

...

 

Last but not least freuen wir uns natürlich besonders auf die ersten Besucher an diesem Wochenende!  

24.03.19

Heute nur ein ganz kurze Nachricht: Alles ist prima, die Babys sind wohlauf und haben wieder alle 200 gramm zugenommen. Damit wiegen sie jetzt schon eineinhalb Kilogramm! Sie fangen an, in der Wurfkiste herumzuturnen und es zeigt sich einmal mehr, daß die Größe von 1,60m mal 1,40m genau richtig für so einen großen Wurf bemessen ist! Wir haben heute wieder viel Zeit mit den Kleinen verbracht und freuen uns sehr über die prächtigen Hundekinder! Auch Mama Malin ist wohlauf, muß ja wirklich viel Milch produzieren, genießt aber beim Spaziergang das Spiel mit Ihrer Schwester Daisy sehr! Heute haben wir auch Ihren Freund Balou getroffen, der von Ihrem Duft (vermutlich nach Babys...) ganz und gar angetan war! Er ist ein kleiner schwarzer Bolonka und sehr verliebt in seine großen, lockigen Freundinnen... 

Und hier auf besonderen Wunsch ein ganz schwarzes Hundkind. Klein-Enja! In zweifacher Ausfertigung: 

Eine wahre Schönheit, die kleine Enja! 

22.3.19

Hallo aus der Kinderstube! Unsere Pudelbabys haben wieder ordentlich an Gewicht zugelegt! Alle sind gesund und munter und fangen an, ihre Wurfkiste auf wackeligen Beinchen zu erkunden. Wir verbringen viel Zeit mit Ihnen, und manchmal schlafen sie schon auf unserem Schoß ein! Jetzt sind sie in einem ganz goldigen Alter. Einfach nur lieb und so knuddelig. Sie genießen ihre Streicheleinheiten, und wir denken, daß jetzt der Grundstein für das spätere Vertrauen zum Menschen gelegt wird. Wenn die Kleinen Hunger haben, geht es manchmal schon ganz schön laut zu in der Wurfkiste! Aber noch ist es zu früh für eine Zufütterung. Außerdem hat die Mama viel Milch, so daß wir uns keine Sorgen machen müssen, die Kleinen könnten zu kurz kommen. 

In diesem Jahr paßt alles ganz gut, das Wetter wird langsam besser und wärmer, so daß wir in ein bis zwei Wochen schon an die ersten Ausflüge in den Hof denken können. Den Zeitpunkt bestimmen wie immer die Welpen: Wir richten uns nach Ihrem Entdeckerverhalten: Wenn wir das Gefühl haben, daß Ihnen der Welpenauslauf im Haus nichts Neues mehr bieten kann, gehen wir behutsam zur nächsten Stufe über. Dabei ist es mir ganz wichtig, die kleinen Hunde niemals einzuschüchtern, sie sollen sich den Spaß an Neuem erhalten! Nur so werden selbstsichere, mutige Hunde aus Ihnen, die auch später in ungewohnten Situationen eher gelassen reagieren. Wir wünschen uns natürlich,daß auch die neuen Besitzer mit einer guten Portion "Hundeverstand" gesegnet sind.

Hier noch ein paar neue Bilder: Die uns hier anschaut ist Elis, die kleinste im Wurf! Aber auch sie hat die Kilomarke auf der Waage schon seit ein paar Tagen passiert.  

Auf Mamas Schulter kann man ganz entspannt dem Morgen entgegensehen: 

So eine Menge Hundchen! Und alle an der Milchbar! In der Mitte zwischen Ihren weißen Schwestern liegt die Enja, die einzige schwarze Hündin im Wurf. 

18.03.19

Und wieder sind ein paar Tage vergangen. Die Hundekinder entwickeln sich rasant und ganz prächtig! Alle haben wieder ordentlich an Gewicht zugelegt, sie wiegen jetzt schon ein gutes Kilo! Pfundskerlchen also! Auch der Mama, die ja jetzt sehr viel gute Milch haben muß, geht es sehr gut. Sie hat nicht abgenommen und ist gut gelaunt. Heut morgen hat sie in den Wiesen ausgelassen mit ihrer Schwester gespielt und sich ordentlich Bewegung verschafft. Wir müssen in den kommenden zehn Tagen gut auf sie aufpassen, danach wird es leichter, denn wenn alles gut geht fangen die Hundekinder in der vierten Woche an, selbständig zu fressen! Auch die Oma Ava durfte schon hallo sagen und ein paarmal mithelfen, die Kleinen zu putzen! So ist alles ganz harmonisch. Wir beginnen mit der Sozialisierung der Welpen und verbringen täglich einige Zeit in der Wurfkiste. Die Welpen können jetzt langsam auch hören! Wir sprechen täglich mit Ihnen und auch die Haushaltsgeräusche nehmen sie jetzt war. 

Das Sehvermögen ist noch nicht besonders gut, und auch die Augen sind noch sensibel. Da ist es gut, daß die Wurfkiste keine direkte Sonneneneinstahlung hat- wie bei Menschenbabys auch...

 

Hier noch ein frisches Bild aus der Kinderstube: 

13.3.2019

Himmel wie die Zeit vergeht! Jetzt sind die Babys wieder ein ganzes Stück gewachsen, die kleinen Schnäuzelchen strecken sich langsam und die Gesichter nehmen Form an! Die ersten beiden haben heute die Augen geöffnet! Kleine Schlitze, die noch verschlafen in die Welt blinzeln! Willkommen im Leben, kleines Hundekind! Auch die Bewegungen werden langsam koordinierter, die Hinterbeine bekommen mehr Schubkraft. Alle Hundekinder haben Gewicht zugelegt, sie wiegen fast ein Kilogramm! So langsam füllt sich die Wurfkiste, die anfangs recht überdimensioniert wirkte. Aber die Kinderstube soll doch auch noch im Alter von drei Wochen ausreichend Platz für die ersten Spiele bieten. An die Wurfkiste schließt sich ein kleiner Auslauf an, den die Welpen dann ab der vierten Woche nutzen. Je nach Wetter können sie dann auch bald zunächst nur für kurze halbe Stunden neue Erfahrungen im Hofauslauf machen. Der Zeitpunkt dafür hängt von der psychischen Reife der Welpen ab. Ich möchte nicht, daß die Kleinen in diesem Alter überfordert werden und Ängste durchmachen müssen! Genausowenig aber möchte ich eine Unterforderung der Hunde, sie sollen genau altersgerecht Erfahrungen machen können und neue Reize verarbeiten. Das halte

ich für außerordentlich wichtig, um stabile, selbstsichere Hundepersönlichkeiten zu entwickeln. Auch die Anwesenheit unseres sanften Rüden Akko spielt hier eine große Rolle. Dazu später mehr!

 

Auch der Mama Malin geht es gut, sie hat zum Glück genug Milch für alle. Ich denke, daß das nicht zuletzt an einer Ernährung mit vielen frischen Zutaten liegt. Bei uns gibt es je nach Verfügbarkeit immer einige Tage die gleiche Fleischsorte, die letzten Tage gab es Huhn mit Gemüse und den üblichen Zutaten, jetzt ist Rindfleisch auf dem Speiseplan. Ich bin ein Freund von gutem Fleisch und frischem Gemüse, wie wir Menschen es auch essen. In der Säugezeit halte ich eher weniger von Fertigprodukten, denen künstliche Vitamine zugesetzt werden. Über Jahre (!) hinweg habe ich die Erfahrung gemacht, daß die mit frischem Fleisch ernährten Hündinnen selten bei der Geburt und auch bei der Aufzucht der Babys Schwierigkeiten mit dem Wasserhaushalt haben. Aber das muß jeder Hundehalter selbst entscheiden. Wir sind in der glücklichen Lage, die Welpen an verschiedene Futtermittel gewöhnen zu können, so daß die spätere Ernährung des jungen Hundes im Alter von acht Wochen gar keine Probleme macht. 

 

Malin hält sich immer noch viel bei den Babys auf, zwischendurch gönnt sie sich aber auch schon Pausen außerhalb der Wurfkiste. Heute gab es Rindfleisch mit Gemüse und Reis, und ein wenig Bewegung im Garten hat ihr gut getan. 

07.03.19

Wieder sind zwei Tage vergangen. Die Tage der Babys bestehen nach wie vor überwiegend aus Schlafen, Trinken, und Träumen. Zwischendurch müssen sie manchmal nach Kräften ihre persönliche Milchquelle verteidigen! Und wenn Malin die Körperpflege übernimmt, wird auch schon mal protestiert. 

Ich bin froh, alle Babys haben zugenommen, sie wiegen jetzt schon über 500gramm! Hundemilch ist viel fetter und eiweißreicher als Kuhmilch, deshalb wachsen die Welpen so schnell. Malin frißt gut und fordert pünktlich drei-bis viermal am Tag ihre Mahlzeiten ein! Sie erholt sich sichtlich und ist draußen im Hof fröhlich, ich denke sie genießt die freien Minuten. Aber ganz schnell möchte sie dann wieder zu ihren Babys gelassen werden.

 

Wir haben alle Babys natürlich mit einem Kennzeichen versehen, damit wir sie beim abendlichen Wiegen nicht verwechseln. Halsbänder oder Wollfäden lehnen wir ab, die Gefahr, daß die Mutter bei der Körperpflege mit einem Reißzahn hängenbleibt ist uns zu groß, denn das kann ganz böse enden. 

Wir kennzeichnen die Babys mit einem Tupferchen Nagellack auf das Fell am Schwanzansatz. So sehen wir gleich, wer wo trinkt. Beim Wiegen gibt es keine Verwechslungen!

 

 

05.03.2019

Hallo aus der Kinderstube! Alles läuft super, die Babys trinken, schlafen, träumen, haben alle schon wieder ein wenig zugenommen - und was das wichtigste ist - ihrer Mama geht es auch nach der Geburt wieder ganz gut. Heute morgen hat sie zum erstenmal ihren Napf ganz geleert! Zugegeben, es war auch lecker, denn es gab Hähnchfleisch und angebratene Putenleber und Putenherz mit Gemüse und Reis! Die Pute natürlich von unseren eigenen freilaufenden Puten, das Fleisch hat besondere Qualität. 

Malin paßt gut auf ihre Kleinen auf, es darf keiner an die Wurfkiste heran, zumindest kein Vierbeiner. Zweibeiner schon, denn wir haben ein ganz großes Vertrauensverhältnis. Es ist eine so schöne Zeit, wenn die kleinen Welpen noch still bei der Mutter liegen, über dem Haus liegt dann ein ganz besonderer Zauber! 

Ihr seht nun auch das erste offizielle Bild einer kleinen Hündin. Die Welpen sind wunderschön, duften gut, haben bezaubernde kleine Füßchen und Schnäuzelchen... 

 

 

03.03.2019

Die Welpen sind jetzt 24 Stunden alt und die kleine Familie hat sich - so scheint es - gut zusammengewöhnt. Die Nacht war ruhig. Meine größte Sorge ist, daß so ein kleines Würmchen aus Versehen erdrückt wird! So habe ich dann einige Mal einen ganz kurzen Kontrollbesuch gemacht, aber gegen Morgen haben wir alle tief und fest geschlafen! Malin war heute früh kurz mit mir im Garten, hat dann eine gute Portion gefressen und ist wie der Wind wieder zurück zu ihren Babys geflitzt. Mittags habe ich unsere alte Seniorin Avalie kurz zu ihrer Tochter gelassen. Sie war aber nicht willkommen! Avalie hat die Abfuhr sofort akzeptiert und sich seufzend auf den Diwan begeben. Wenn die Babys winseln, hebt die Oma den Kopf, ganz sicher hat sie Erinnerungen an ihre eigenen Kinder....

Die Babys haben ihr Geburtsgewicht gehalten, einige haben ganz leicht zugenommen. Das ist für den ersten Tag normal. Wir überprüfen täglich die Gewichte, damit Unregelmäßigkeiten so schnell wie möglich zu erkennen sind. Morgen werden die Kleinen gekennzeichnet. Dann sind wir ganz sicher, daß wir so eine kleine Madame nicht mit ihrer Schwester verwechseln. 

 

 

02.03.2019

Heute hat unsere Malin sieben Welpen das Leben geschenkt! Wir sind glücklich, alle sind vital und propper! Es sind sechs Hündinnen (schwarz und weiß) und ein Rüde (weiß). 

Es ist der erste Wurf der dreijährigen Hündin und dementsprechend war der Tag aufregend! Schon gestern abend hatte Malin das Futter verweigert, bis auf einen Putenflügel, dem sie nicht widerstehen konnte. Sie liebt wie Ihre Mutter Geflügel sehr. 

Heute morgen haben wir Malin dann zu Hause gelassen, sie hatte sich im Garten die Beine vertreten, war aber sichtlich angespannt. Sie lief dann im Haus von einer Ecke in die andere, konnte nirgends Ruhe finden. Gegen Mittag lag sie noch mit mir auf dem Sofa; schlafen konnte sie aber nicht mehr. Das übrige Rudel haben ich dann  vorsorglich auf einen langen Spaziergang an den Fluß geschickt, so daß im Haus Ruhe einkehrte.

Ich fühle mich jedesmal wie eine Hebamme, aber die einzige Aufgabe ist es, die Ruhe zu bewahren und Malin Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln. Als die erste Wehe kommt gehen wir in die lange vorbereitete Wurfkiste. Malin legt sich sofort neben mich. Sie tut mir leid, und ich lobe sie und sage ihr daß sie ein ganz toller Hund ist und daß wir die kommenden Stunden ganz sicher schaffen. Ich weiß selbst nicht ob ich Recht habe...

Die Wehen werden stärker, Malin läuft drei Mal aus der Wurfkiste durch die Küche, kommt aber immer wieder zu mir. Ich hoffe, daß das erste Baby keine Steißgeburt wird und fühle mich einigermaßen machtlos. Müde bin ich sowieso, ich habe seit zwei Tagen im Wohnzimmer auf dem Sofa geschlafen... 

 

Nach 80 Wehen (!) kommt um 14.45 heil und ordentlich schwer ein nasses, rahmweißes Schnäuzchen mit anhängendem Pudelchen auf die Welt! Edda soll sie heißen, ich warte drei Sekunden, aber Malin weiß nicht wie man abnabelt oder die Fruchthülle aufmacht. Ich übernehme das für sie und rubbele die kleine Edda trocken. Malin geht in die andere Ecke der Wurfkiste, ist sichtlich perplex, kann aber nicht lange komisch sein, denn um 14.55 kommt schon das Schwesterchen, die kleine Emelie, auch in weiß strampelnd und prustend zur Welt! Das kann ja was werden, denke ich. Emmelie wiegt 400g und ist naß und wird wohl irgendwann mal weiß werden... Auch Emelie braucht meine Hilfe für den Start ins Leben, ihr folgt nach kurzer Pause Klein-Eevke, mit 385 gramm. Ich habe das Gefühl, die Geburten werden immer leichter, aber Malin hat sicherlich Schmerzen. 

Um 15.35 folgt die weiße Elfe, und dann ist Pause. Malin leckt ihre 4 Töchter trocken und auch das Blut aus den Nabelschnüren. Ich wechsle vorsichtig die Handtücher, bin dankbar daß alles gut gegangen ist bisher, und mache mir einen Kaffee.

 

16.20 Malin hat die offensichtlich die Nase voll von der Gebärerei, verläßt die Wurfkiste und rennt durchs Esszimmer in die Küche. Ich lasse sie, ich denke sie braucht ein paar Minuten Ruhe, lege die vier Mädchen auf ein warmes Badetuch und decke ein ebensolches drüber. Der Kaminofen tut seinen Dienst als Handtuchwärmer!

Malin legt sich auf den Küchenplatz unter dem Spülbecken und ..... ohhhhhhh, ein kleiner Pudeljunge in weiß kommt an! Ean soll er heißen, auch er ist vital und sucht bald nach der Geburt die Milchdrüsen seiner gestressten Mutter. Ich denke, na vielleicht wars das und lege ihn zu seinen Schwestern.  Jetzt hat Malin endgültig die Schnauze voll, wo sie auch hingeht, die lästigen Geburten folgen ihr, sagen ihre Augen! Sie legt sich auf Ihre Decke auf dem Sofa... wieder lasse ich sie machen, sie tut mir leid, es ist ein schwieriger Tag für sie, daß ist sicher! Okay - auf dem Sofa gibt es auch noch ein Baby! Die kleine schwarze Enja kommt dort um 16.56 zur Welt. Ich denke wieder: "Wars das?" Muß schnell an die frische Luft...

 

Gerade noch rechtzeitig komme ich dazu als Malin - diesmal vorbildlich- die um 17.30 geborene Elis, eine weiße Hündin, abnabelt und trocknet. Sie wirkt routinierter, legt sich dann auf die Seite und das soll es dann gewesen sein. Ich atme tief durch und bringe meiner lieben Hündin eine schale frische, warme Ziegenmilch, die sie so liebt. Sie trinkt die Milch ganz aus. 

Die nächsten Stunden wechselt sie oft die Stellung, die kleine Familie muß sich erst zusammengewöhnen... 

 

Von Stunde zu Stunde wird es ruhiger in der Wurfkiste, alle Welpen haben ihren ersten Schluck Milch getrunken und sind noch einmal von Mama saubergemacht und trockengeleckt worden. Sie schlafen, die Welpen liegen am Bauch von Mama und sind warm vom Schenkel zugedeckt.... 23.44 Uhr! Endlich Ruhe! Auch in mir breitet sich eine Art Frieden aus. Ein Tag aus Gold, denke ich und  bin dankbar und stolz. 

Ich werde wohl wieder auf dem Sofa schlafen - und aus der Entfernung ein Auge auf meine zahmen Wölfe haben... 

 

Die ersten Tage gehören ganz der Mama und ihren Kindern... Bilder kommen aber bald!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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